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Erfolgsfaktoren für IT-Sicherheit

„Die wahre Bedeutung

„Die wahre Bedeutung von „Software-Komplexität“ ist, wie schwierig oder einfach es ist, die Software zu warten, zu ändern und zu verstehen. Es handelt sich um die psychologische Komplexität von Software-Programmen.“ Horst Zuse 4 „[Ein Framework] befreit das Programm von seiner akzidentellen Komplexität. Dadurch, dass [das Framework] alle konzeptionellen Konstrukte liefern kann, die in dem abstrakten Programm erwünscht sind, und alle anderen vermeidet, beseitigt es eine Menge an Komplexität, die nie zum eigentlichen Problem gehört hat. [...] [Ein Framework] kann nicht mehr machen, als die Konstrukte liefern, die der Programmierer braucht, um die Essenz des Problems zu lösen.“ 5 Fazit • Hilft das Framework dabei, die Essenz eines Problems klar darzulegen und lösbar zu machen? • Inwiefern kapselt und versteckt das Framework die Komplexität, die nicht zum eigentlichen Problem gehört, und hält sie vom Entwicklungsteam fern? • Bringt das Framework seine eigene Komplexität mit? Wenn ja, steht diese in Relation zu der Komplexität, die es beseitigt? Die Artikelserie wird fortgesetzt. Im zweiten Teil 6 beschäftigen wir uns mit potenziellen Tücken beim Einsatz von Frameworks.• Um also die Fragen beantworten zu können, ob für die Realisierung eines Softwarevorhabens ein Framework benötigt wird, und wenn ja, welches, sollte man bei der Framework-Evaluierung kritisch hinterfragen: • Was ist die Essenz des Problems, das es zu lösen gilt? • Wie stellt man sich die abstrakte Lösung vor, abgesehen und unabhängig von einer spezifischen Technologie? • Welche konzeptionellen Konstrukte braucht das Entwicklungsteam, um das Problem zu lösen? • Inwiefern liefert das Framework genau diese Konstrukte und vermeidet andere, die nicht gebraucht werden? Ansprechpartner – John Loutzenhiser Senior IT Consultant Public Sector • +49 173 859 4235 • john.loutzenhiser@msg-systems.com 4 Zuse, Horst: Software Complexity: Measures and Methods, New York: De Gruyter 1990, S. 5 5 Brooks, Frederic P.: No Silver Bullet –Essence and Accidents of Software Engineering, IEEE Computer 20 (4):10-19 6 Erscheint in .public 02-2015 30 | .public 01-15 | Informationstechnologie

Big Data – Teil I Big Data ist ein Thema, das derzeit in den Medien kontrovers diskutiert wird. Denn die Auswertung und Verknüpfung großer Datenmengen birgt zwar Chancen, aber auch ernst zu nehmende Risiken für die informationelle Selbstbestimmung jedes Einzelnen. | von Dr. Dirk Jäger und Nedislav Nedyalkov Der Aufstieg von Unternehmen wie z. B. Google zeigt, welches Potenzial Big Data, also die Auswertung großer Datenmengen für den Erfolg einer Organisation hat. Gerade auch die öffentliche Verwaltung verfügt über eine Vielzahl von Daten aus unterschiedlichen Quellen. Bisher werden diese Quellen kaum genutzt. Das liegt auch daran, dass das Bundesdatenschutzgesetz die Nutzung von Daten standardmäßig nur für die Zwecke vorsieht, für die die Daten ursprünglich erhoben wurden. 1 Dieser Artikel zeigt, wie Big Data auf Basis dieser Daten einen Mehrwert für die Verwaltung und damit auch für den Bürger schaffen kann, ohne die informationelle Selbstbestimmung des Einzelnen zu kompromittieren. Von Big Data spricht man dann, wenn die Datenmenge (Volume), die Verschiedenheit der Daten (Variety) oder die notwendige Geschwindigkeit (Velocity) der Verarbeitung zu groß für klassische IT-Architekturen wird. Aus den Anfangsbuchstaben der englischen Begriffe leitet sich das Schlagwort der drei „Vs von 1 Ausnahmen davon sind jedoch unter Umständen zulässig. Informationstechnologie | .public 01-15 | 31

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