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01 | 2015 NEWS

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Im Datendschungel

u Unternehmenssteuerung

u Unternehmenssteuerung Bewertung von digitalen Optionen erfor dern. Da unter anderem die Parameter der Ausübeschwelle nicht direkt greifbar sind, darüber hinaus die einzelnen digitalen Optionen in der Regel nicht in handelbarer Größe vorliegen und die Bewertung entsprechend komplexer wird, wird aktuell auf deren Integration in sDIS OSPlus verzichtet. So sind die Optionsprämien in Form von Negativbarwerten als rationale mögliche Ausübung in Höhe von 100 Prozent zu verstehen. Bei entsprechender Annahme, dass nur anteilig prozentual verfügt wird, lässt sich der Risikowert entsprechend reduzieren. Periodenorientierte Zinsänderungsrisikosteuerung Die Funktion „Implizite Optionen periodisch“ wird aktuell als neue Leistungsstufe in der msgGillardon-Lösung GuV-PLANER umgesetzt. Damit können die Ertragswirkungen von Sondertilgungen und Kündigungen unter bestimmten Zinsentwicklungen und Planannahmen mit dem GuV-PLANER analysiert und die Prognosegüte des Zins- und Margenergebnisses im Kundengeschäft weiter verbessert werden. Für eine Integration in OSPlus muss jedoch die Anbindung an S-ImplO erfolgen. Bei Interesse informieren wir Sie gerne über den aktuellen Stand. Liquiditätsrisikosteuerung Im Rahmen der periodenorientierten Betrachtung empfiehlt sich betriebswirtschaftlich und aufsichtsrechtlich ebenfalls die Integration der impliziten Optionen. Dafür stehen – approximativ zusammen mit dem Korrektur-Cashflow aus S-ImplO – entsprechende Korrekturabgrenzungsdaten zur Verfügung. Die statistischen Abgrenzungsdaten werden in allen Szenarien, die optionalen Abgrenzungsdaten nur in den jeweiligen Szenarien, für die sie gültig sind, integriert. Anschließend können die einzelnen Szenarien simuliert werden. Durch die Einbindung der impliziten Optionen wird die Ergebnisqualität der Zinsüberschusssimulationen gesteigert. Unser individuelles Unterstützungsangebot Gerne begleiten wir Sie bei der Umsetzung des Gesamtprozesses oder in den für Ihre Sparkasse priorisierten Handlungsfeldern und unterstützen Sie fachlich sowie technisch. Sprechen Sie uns an. Eine abschließende fachliche Diskussion über die Integration der impliziten Optionen in die Liquiditätsrisikosteuerung und / oder in das Liquiditätskostenverrechnungssystem runden das Thema ab. Mit der sich anschließenden Umsetzung ist die einheitliche Betrachtung der impliziten Optionen im Gesamtprozess der Risikosteuerung für die Sparkasse gewährleistet. Bereits heute vollständige und konsistente Abbildung möglich Das FI-Basisangebot ermöglicht den Sparkassen schon heute die vollständige und konsistente Abbildung der impliziten Optionen in der Risikosteuerung und somit die Erfüllung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen. Das individuelle Vorgehen ist dabei skalierbar und bietet bereits mit wenig Aufwand beispielsweise Transparenz über die Risikotreiber der impliziten Optionen. Es empfiehlt sich, die einzelnen Handlungsfelder zu analysieren und den beschriebenen ganzheitlichen Prozess individuell umzusetzen. Tanja Gerling Senior Business Consultant, msgGillardon AG > +49 (0) 175 / 5861792 > tanja.gerling@msg-gillardon.de Unser Service für Sparkassen-Finanzgruppe Software, Produktberatung, Fachberatung und IT-Consulting für die Sparkassen-Finanzgruppe … Mehr, als Sie denken! > www.msg-gillardon.de/sparkassen-finanzgruppe 16 I NEWS 01/2015

IFRS 9: Berechnung der Risikovorsorge Wie die neuen Anforderungen und deren Umsetzung einfach gelöst werden können von Susanne Hagner, Stefan Quaschnewski und Christian Maaß Seit dem 24.07.2014 ist der finale Text des Rechnungslegungsstandards IFRS 9 Financial Instruments veröffentlicht, die Anwendung ist ab dem 01.01.2018 verpflichtend. Viele Institute stehen aktuell vor der Herausforderung, das IFRS 9 Impairment als fachliches und technisches Gesamtbankprojekt umzusetzen. Im ersten Teil des Artikels 1 haben wir über die fachlichen Aspekte dieses Gesamtbankprojektes berichtet. Im zweiten Teil fokussieren wir die IT-Aspekte der Umsetzung. Denn neben dem hohen fachlichen Umsetzungsaufwand bedingt die von IFRS 9 geforderte Umstellung auf einen Expected-Loss-Ansatz zur Berechnung der Risikovorsorge wesentliche Änderungen der IT-Landschaft. Diese entstehen zum einen aufgrund neuer Datenanforderungen und zum anderen durch die Vielzahl der betroffenen Folgesysteme und der daraus resultierenden anzupassenden Schnittstellen. Betroffene Folgesysteme und Abteilungen Aufgrund der Vielzahl von betroffenen Folgesystemen und Abteilungen zur Bereitstellung notwendiger Informationen – beispielhaft seien die Risikoparameter zur Berechnung des Expected Loss (EL) genannt – handelt es sich bei der Umsetzung von IFRS 9 um ein Gesamtbankprojekt. Um eine erfolgreiche Umsetzung der Anforderungen zu gewährleisten, ist die Zusammenarbeit von Rechnungswesen, Meldewesen, Risikocontrolling und interner Risikosteuerung zwingend erforderlich. Das Risikocontrolling und die interne Risikosteuerung fungieren überwiegend als Datenlieferanten, während das Rechnungswesen und das Meldewesen die Ergebnisse der Risikovorsorgeberechnung 2 heranziehen. In diesem Artikel geben die Autoren eine Übersicht über die betroffenen Folgesysteme und die Auswirkungen auf die Gesamtbanksteuerung. Zudem beschreiben sie beispielhaft anhand des msgGillardon-Tools IFRS 9 Impairment Change Suite ein mögliches Lösungsszenario für die technische Umsetzung der Anforderungen von IFRS 9 Impairment. Mit den wichtigsten Herausforderungen einer erfolgreichen Umsetzung runden sie das Thema ab. 1 IFRS 9 Impairment. Auswirkungen und kritische Punkte bei der Risikovorsorgeberechnung, Hagner, Maaß, Rudek, msgGillardon NEWS 02/2014 2 Unter den Ergebnissen werden im Wesentlichen die Risikovorsorge, die Zinsvereinnahmung, die Wertberichtigungsaufwand und die Stagezuordnung verstanden. NEWS 01/2015 I 17

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