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01 | 2015 msg systems Studienband

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IT-Dienstleisungszentren in der öffentlichen Verwaltung

Aufbau der Studie Die

Aufbau der Studie Die Bedeutung der Informationstechnik (IT) für die öffentliche Verwaltung nimmt kontinuierlich zu. Bereits heute sind wesentliche Verwaltungsabläufe ohne IT-Unterstützung kaum durchführbar. Gleichzeitig bietet die IT noch immenses Potenzial für die weitere Rationalisierung von Verwaltungsprozessen. Im Zuge dessen wächst der Bedarf in deutschen Behörden, die Entwicklung und den Betrieb von IT-Anwendungen und -Infrastrukturen zu standardisieren, zu automatisieren und zu bündeln. Dabei spielen die IT-Dienstleistungszentren (IT-DLZ) der öffentlichen Verwaltung eine immer größere Rolle, um Behörden auf allen Ebenen von Bund, Ländern und Kommunen zu unterstützen. Mit unserer Studie, die wir künftig alle zwei Jahre wiederholen werden, untersuchen wir, wie sich die Zusammenarbeit zwischen Behörden und IT-DLZ in Deutschland derzeit gestaltet und welche Entwicklungen sich für die Zukunft abzeichnen. Die Studie gibt einen aktuellen Überblick über die Landschaft der IT-DLZ in Deutschland und liefert damit einen Beitrag zur aktuellen Diskussion über die weitere Konsolidierung und Zentralisierung von IT-Aufgaben in der öffentlichen Verwaltung. Sie beleuchtet folgende Fragestellungen: In der vorliegenden Studie werden die Ergebnisse einer Befragung von Behörden im Frühjahr 2015 ausführlich dargestellt und eingebettet in Betrachtungen zum digitalen Wandel in der öffentlichen Verwaltung. Hierbei beziehen wir aktuelle Entwicklungen mit ein, beispielsweise resultierend aus den Anforderungen von E-Government-Gesetz und IT-Sicherheitsgesetz, sowie die aktuellen Konsolidierungsbestrebungen insbesondere auf Bundesebene. Neben den Behörden kommen im Rahmen unserer Untersuchung auch die IT-DLZ selbst zu Wort. Ihre Einschätzungen zu den genannten Fragestellungen geben einen Einblick in ihre eigenen Herausforderungen und Lösungsansätze. •• Worin bestehen aktuell die wesentlichen fachlichen Herausforderungen der Behörden? •• Vor welchen IT-Herausforderungen stehen die Behörden in den kommenden zwei Jahren? •• Welche Leistungen werden derzeit und zukünftig auf IT-DLZ verlagert? •• Welche Ziele werden mit der Verlagerung verfolgt und werden diese von den IT-DLZ erfüllt? •• Welche Faktoren erschweren die Verlagerung von IT-Leistungen auf ein IT-DLZ? 8

Aufbau der Studie Methodisches Vorgehen Die Studie wurde von msg mit Unterstützung des IT-Marktanalyse- und -Beratungsunternehmens Pierre Audoin Consultants (PAC) durchgeführt. Neben der methodischen Begleitung der Befragung übernahm PAC die Datenerhebung und -zusammenstellung, basierend einerseits auf einer standardisierten Befragung von IT-Verantwortlichen deutscher Behörden sowie andererseits auf teilstrukturierten Experteninterviews mit Verantwortlichen in Behörden und IT-DLZ. Für die Umfrage bei deutschen Behörden hat PAC im Frühjahr 2015 insgesamt 111 IT-Verantwortliche in Behörden von Bund (n=23), Ländern (n=77) und Großstädten mit über 100.000 Einwohnern (n=11) telefonisch befragt. Bezüglich der Größe der Behörden haben wir ein breites Spektrum ausgewählt. 39% der befragten Behörden haben zwischen 100 und 500 Mitarbeiter, 35% der befragten Behörden haben über 1.000 Mitarbeiter. Die Auswahl deckt – gemessen an der Gesamtzahl der Mitarbeiter – rund 20% der Bundesbehörden und 10% der Landesbehörden in Deutschland ab. Ergänzend zur telefonischen Befragung wurden 18 Expertengespräche mit Vertretern von Ministerien und nachgelagerten Behörden (7), IT-DLZ (10) und einem kommunalen IT-DLZ-Verband durchgeführt, um zusätzliche und vertiefende Erkenntnisse zur Zusammenarbeit von Behörden und IT-DLZ zu gewinnen. Die Abbildungen in der Studie zeigen die Ergebnisse jeweils für die Bundesbehörden, Landesbehörden und Großstädte. Bei den dargestellten Ergebnissen gilt es zu berücksichtigen, dass die Zahl der befragten Großstädte eher gering ist, mithin für die Kommunen nur Tendenzaussagen möglich sind. Zunächst wird der Blick auf die Landschaft der IT-DLZ gerichtet, um den Betrachtungsgegenstand der Studie zu umreißen. Die Ergebnisse der Behördenbefragung werden anschließend im Detail dargestellt und an geeigneter Stelle durch Erkenntnisse aus den Expertengesprächen ergänzt. Das darauf folgende Kapitel fokussiert auf die Sichtweise der IT-DLZ und gibt die Ergebnisse aus unseren Gesprächen mit deren Vertretern wieder. Im letzten Kapitel erläutern wir auf Basis der Befragung und unserer eigenen Erfahrungen in der öffentlichen Verwaltung unsere Einschätzung zur weiteren Entwicklung der IT-DLZ. Zusammensetzung der Stichprobe nach Anzahl der Mitarbeiter Zusammensetzung der Stichprobe nach Verwaltungsebene 35% 11% < 100 100 bis < 500 500 bis < 1.000 10% 21% Bund Land Großstadt 15% 39% 1.000 und mehr Zusammensetzung der befragten Behörden nach MA-Anzahl (Anteile in Prozent der Institutionen, n=111) 69% Zusammensetzung der befragten Behörden nach Verwaltungsebene (Anteile in Prozent der Institutionen, n=111) 9

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Die Bandbreite unterschiedlicher Branchen- und Themenschwerpunkte decken im Unternehmensverbund eigenständige Gesellschaften ab: Dabei bildet die msg systems ag den zentralen Kern der Unternehmensgruppe und arbeitet mit den Gesellschaften fachlich und organisatorisch eng zusammen. So werden die Kompetenzen, Erfahrungen und das Know-how aller Mitglieder zu einem ganzheitlichen Lösungsportfolio mit messbarem Mehrwert für die Kunden gebündelt. msg nimmt im Ranking der IT-Beratungs- und Systemintegrationsunternehmen in Deutschland Platz 7 ein.


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