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01 | 2015 msg systems Studienband

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IT-Dienstleisungszentren in der öffentlichen Verwaltung

Herausforderungen aus

Herausforderungen aus Sicht der Behörden als Bedarfsträger Mögliche Vorbehalte gegen eine IT-Verlagerung Länder Unklare Koordination zwischen den Behörden 32% 28% 40% Die Verlagerung von IT-Dienstleistungen an IT-DLZ steht vor allem bei Bund und Ländern noch am Anfang – trotz aller politischen Willenserklärungen. Daher haben wir die Behörden gefragt, welche Faktoren aus ihrer Sicht diese Verlagerung erschweren. Fehlender Nachweis der Wirtschaftlichkeit Fehlendes Lösungsangebot Unzureichendes Fach-Know-how beim IT-DLZ Bedenken hinsichtlich der Innovationsfähigkeit 25% 23% 17% 16% 33% 46% 39% 36% 42% 31% 44% 48% Welche Faktoren erschweren derzeit aus Sicht Ihrer Behörde die Verlagerung von IT-Leistungen auf ein IT-DLZ? Bedenken im Hinblick auf die IT-Sicherheit Fehlende IT- und Prozessstandards Unzureichende Usability der angebotenen Services 16% 15% 15% 24% 40% 32% 60% 45% 53% Entscheidendes Hemmnis Wichtiges Hemmnis Unwichtiges Hemmnis Fehlende SLA Fehlende Produkt- und Servicekataloge 14% 12% 27% 40% 59% 48% Fehlende Möglichkeit, Daten in der Cloud zu halten 12% 19% 69% Fehlende Verrechnungsmodelle 11% 18% 71% Bund Großstädte 0% 20% 40% 60% 80% 100% Fehlendes Lösungsangebot Unklare Koordination zwischen den Behörden Fehlende Verrechnungsmodelle Bedenken im Hinblick auf die IT-Sicherheit Bedenken hinsichtlich der Innovationsfähigkeit Unzureichende Usability der angebotenen Services Fehlender Nachweis der Wirtschaftlichkeit Unzureichendes Fach-Know-how beim IT-DLZ Fehlende Produkt- und Servicekataloge Fehlende SLA Fehlende IT- und Prozessstandards Fehlende Möglichkeit, Daten in der Cloud zu halten 48% 39% 26% 35% 26% 26% Bedenken im Hinblick auf die IT-Sicherheit Fehlendes Lösungsangebot 36% 27% 9% 45% 55% 28% 30% 30% 22% 22% 22% 43% 48% 48% 35% Fehlender Nachweis der Wirtschaftlichkeit Unzureichendes Fach-Know-how beim IT-DLZ Fehlende IT- und Prozessstandards 18% 18% 18% 45% 45% 45% 37% 37% 37% 22% 39% 39% Fehlende SLA 18% 27% 55% 22% 22% 14% 14% 30% 26% 45% 33% 48% 52% 41% 53% Bedenken hinsichtlich der Innovationsfähigkeit Fehlende Produkt- und Servicekataloge Fehlende Verrechnungsmodelle Unzureichende Usability der angebotenen Services 18% 18% 18% 9% 27% 18% 64% 55% 64% 82% 27% 13% 39% 48% Fehlende Möglichkeit, Daten in der Cloud zu halten 9% 27% 64% 4% 26% 70% Unklare Koordination zwischen den Behörden 45% 55% 0% 20% 40% 60% 80% 100% 0% 20% 40% 60% 80% 100% 30

Herausforderungen aus Sicht der Behörden als Bedarfsträger Behörden aller Verwaltungsebenen führen als ein zentrales Problem das fehlende Lösungsangebot der IT-DLZ an. Die IT-DLZ sind aktuell offensichtlich aus Sicht ihrer Kunden nicht in der Lage, die Anforderungen der Behörden in voller Breite zu erfüllen. Von den Bundesbehörden wird dieser Vorbehalt besonders häufig als entscheidend gesehen (48%). Bei Bund und Ländern wird auch die unklare Koordination zwischen den Behörden häufig als kritischer Faktor genannt. Die Verlagerung von IT-Dienstleistungen wird offensichtlich dadurch erschwert, dass es oft kein behördenübergreifendes Konzept zur Nutzung der IT-DLZ gibt. Die Abstimmung individueller Einzellösungen verursacht sowohl bei den Behörden als auch bei den IT-DLZ einen hohen Aufwand. Fehlende Verrechnungsmodelle sind für Bundesbehörden und Großstädte ein weiteres relativ wichtiges Hemmnis bei der Verlagerung von IT-Dienstleistungen, während dies bei den Landesbehörden nur eine untergeordnete Rolle spielt. Expertengespräche haben vor allem für die Bundesebene bestätigt, dass bisher speziell die ressortübergreifende Nutzung von IT-Dienstleistungszentren des Bundes oft an der Verrechnung gescheitert ist. Im Zuge der Einrichtung des Rechenzentrums des Bundes soll hierfür bis 2016 durch das BMF eine Lösung entwickelt werden. Auf allen Verwaltungsebenen wurde darüber hinaus der fehlende Nachweis der Wirtschaftlichkeit häufig als wichtiges oder gar entscheidendes Hindernis für die Verlagerung angeführt. Hier muss kritisch angemerkt werden, dass längst nicht alle Behörden aktuell über eine verursachungsgerechte Vollkostenkalkulation ihrer internen IT mit Berücksichtigung aller Sach- und Personalkosten verfügen. Daher ist ein objektiver Vergleich der Wirtschaftlichkeit einer internen IT gegenüber einem IT-DLZ kaum möglich. Ebenso ist ein Benchmarking mit IT-Dienstleistern der Wirtschaft aufgrund der sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen für IT-DLZ kaum aussagefähig. In den Expertengesprächen wurde mehrfach die Meinung geäußert, dass von Behörden die Wirtschaftlichkeit zumindest manchmal als „Killerargument“ angeführt wird, um sich vor der Verlagerung der IT auf ein IT-DLZ zu schützen. Relativ häufig wurden auch fehlende Fachkenntnisse aufseiten der IT-DLZ als Hemmnis angeführt. Dieses Argument ist vor allem für die Entwicklung von Fachanwendungen nachvollziehbar. Die Mitarbeiter eines IT-DLZ sind in der Regel IT-Spezialisten. Selbst wenn sie ursprünglich aus einer fachlichen Tätigkeit in der Verwaltung kommen, ist es im Rahmen der IT-Tätigkeit mittelund langfristig kaum möglich, das gesamte fachliche Know-how aufrechtzuerhalten. Anhand der Expertengespräche gaben uns einige IT-DLZ weitere Einblicke in die Vorbehalte, die ihnen häufig begegnen. Die Behörden befürchten, dass sich IT-Prozesse verlangsamen, weil die IT nicht mehr „auf Zuruf“ auf Anforderungen der Fachbereiche reagieren kann. Auch das Argument „Das können wir intern besser“ bekommen die IT-DLZ häufig zu hören. Letztlich, so sagen viele unserer Gesprächspartner, hängt es einfach stark von der Person ab, die in der Behörde die IT leitet. Fürchtet sie um ihre Macht oder gar um ihren Arbeitsplatz, wird dies eine Verlagerung naturgemäß erschweren. IT-Arbeitskräfte in den Verwaltungen wollen ihren Arbeitsplatz sichern. Das sehe ich als Tophinderungsgrund, ein IT-DLZ zu nutzen. Konrad Kandziora, Geschäftsführer ITDZ Berlin 31

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