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01 | 2015 msg systems Studienband

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IT-Dienstleisungszentren in der öffentlichen Verwaltung

Herausforderungen aus

Herausforderungen aus Sicht der Behörden als Bedarfsträger Bei der Art der Dienstleistungen, die in den kommenden zwei Jahren voraussichtlich verlagert sein werden, stehen Mailserver- und Infrastrukturbetreuung beim Bund und den Ländern auf den vordersten Plätzen. Die technische Beratung bei der Konzeption von IT-Projekten steht für die Bundesbehörden und die Großstädte an zweiter Stelle der zu verlagernden IT-Dienstleistungen. Die wachsende Nachfrage in diesem Bereich bestätigen auch die Interviewpartner in unseren Expertengesprächen. Die zunehmend komplexen technischen Strukturen sind für die Behörden immer schwerer zu handhaben und ziehen einen erhöhten Beratungsbedarf nach sich. Bei der Entwicklung von Fachanwendungen liefert die Befragung ein uneinheitliches Bild. Während Bundes- und Landesbehörden die Entwicklung von Fachanwendungen kaum auf IT-DLZ verlagern wollen, steht dies bei den Großstädten an erster Stelle. Das Ergebnis der Befragung unterstreicht, dass die Verlagerungstendenz auch in den kommenden zwei Jahren bei Ländern und großen Städten generell deutlich stärker ausgeprägt sein wird als bei Bundesbehörden. Alle abgefragten Bereiche werden von den Landesbehörden häufiger als „sicher verlagert“ prognostiziert. Auffällig ist dies insbesondere beim Betrieb von Fachanwendungen, wo sich vor allem landes- und kommunale IT-DLZ mehr und mehr als interne Cloud-Dienstleister bzw. als zentraler Betrieb für Anwendungen positionieren. Es ist einfach eine Sache von Kompetenz und Verantwortung, was man an einen Dienstleister gibt. Es wird eher der IT-Betrieb ausgelagert als die Entwicklung behördenspezifischer Fachanwendungen. Letzteres wollen die Behördenleiter lieber im Haus behalten. Lothar Fehn-Krestas, Abteilungsleiter im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) IT-Dienstleistungszentren des Bundes zum Rechenzentrum des Bundes getroffen wurde. In den Expertengesprächen und auch in unserer aktuellen Projektarbeit beobachten wir seitdem zwei gegenläufige Trends: Eine Reihe von laufenden Konsolidierungsprojekten wird mit hohem Druck vorangetrieben, um vor der Umstrukturierung noch schnell Fakten zu schaffen. Andere Projekte werden gestoppt oder ausgesetzt, um die neuen Rahmenbedingungen durch die Gründung des Rechenzentrums des Bundes abzuwarten. Es ist davon auszugehen, dass die IT-Konsolidierung auf Bundesebene massive Auswirkungen auf die in der Befragung genannten Planungen haben wird. Man darf entsprechend gespannt sein, wie sich dies in den Befragungsergebnissen der geplanten Nachfolgestudie in zwei Jahren auswirken wird. Insgesamt zeigt sich auch, dass bei Bundes- und Landesbehörden vor allem technologische Themen mit wenig Fachbezug verlagert werden. Je mehr fachliches Know-how für ein Themengebiet erforderlich ist, desto weniger ist eine Tendenz zur Verlagerung zu beobachten. Bei der Bewertung der Aussagen für die Bundesbehörden muss berücksichtigt werden, dass erst im Mai 2015 die Entscheidung zur Konsolidierung der 24

Herausforderungen aus Sicht der Behörden als Bedarfsträger Anforderungen an die Verfügbarkeit Welche Verfügbarkeit erwarten Sie vom IT-DLZ in den folgenden Bereichen? Rund um die Uhr Mo–Sa Mo–Fr Länder Betrieb der Netze und der zentralen Infrastruktur 66% 11% 23% Betreuung des Mailservers 58% 10% 32% Betrieb der Fachanwendungen 37% 14% 49% User Help Desk 22% 4% 74% 0% 50% 100% Bund Betrieb der Netze und der zentralen Infrastruktur Betreuung des Mailservers Betrieb der Fachanwendungen User Help Desk Großstädte 74% 70% 26% 30% Betrieb der Netze und der zentralen Infrastruktur Betreuung des Mailservers 70% 60% 10% 20% 40% 52% 9% 39% Betrieb der Fachanwendungen 40% 60% 22% 4% 74% User Help Desk 20% 10% 70% 0% 50% 100% 0% 50% 100% 25

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