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01 | 2015 msg systems Studienband

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IT-Dienstleisungszentren in der öffentlichen Verwaltung

Herausforderungen aus

Herausforderungen aus Sicht der Behörden als Bedarfsträger Hierbei fällt auf, dass sämtliche IT-Aufgaben immer noch in hohem Maß von den Behörden selbst wahrgenommen werden. Wirtschaftsunternehmen werden als externe Partner vor allem in die Beratung und in die Entwicklung von Fachanwendungen eingebunden. Beim Vergleich der Verwaltungsebenen bestätigt sich das Ergebnis der Frage nach der Intensität der Verlagerung. Beim Bund ist der Anteil der IT-DLZ an den verschiedenen IT-Dienstleistungen relativ gering, die IT-Aufgaben werden im Moment überwiegend intern erbracht. Behörden der Länder nehmen Leistungen der IT-DLZ erheblich stärker in Anspruch. Beispielsweise ist beim Betrieb der Netze und der zentralen Infrastruktur der Anteil der IT-DLZ höher als der interne Anteil. Bei den Großstädten fällt auf, dass die Entwicklung von Fachanwendungen sowohl intern als auch durch Wirtschaftsunternehmen und durch IT-DLZ erfolgt. Hierbei stehen die Wirtschaftsunternehmen sogar an erster Stelle. Vereinbarungen zwischen Behörden und IT-DLZ Jede Verlagerung von IT-Dienstleistungen sollte möglichst exakt und verbindlich zwischen Kunde und Dienstleister vereinbart werden. In der Wirtschaft erfolgt dies typischerweise durch Verträge, in denen neben den Leistungen auch die Haftung und Konsequenzen bei mangelhafter Vertragserfüllung geregelt sind. Mittels Verwaltungsvereinbarungen können bei der öffentlichen Hand grundsätzlich vergleichbar verbindliche Regelungen getroffen werden. In vielen Fällen sind im öffentlichen Dienst jedoch Kunde und Dienstleister zumindest Teil derselben juristischen Person des öffentlichen Rechts, beispielsweise Gebietskörperschaften wie die Bundesrepublik Deutschland mit ihren Bundesbehörden und die Länder mit ihren Landesbehörden. Daher sind die Verbindlichkeit von Verwaltungsvereinbarungen und die Möglichkeit, eine bestimmte Leistung auch wirklich zu erhalten, in solchen Konstellationen nur schwer umzusetzen. Erschwerend kommt hinzu, dass in den meisten Fällen für die Behörden ein Kontrahierungszwang besteht, die Behörden können sich bei Unzufriedenheit mit einem IT-DLZ nur schwer für einen anderen Dienstleister entscheiden. Auf seine interne IT hat ein Behördenleiter den direkten – auch disziplinarischen – Zugriff, gegenüber Wirtschaftsunternehmen hat er vertragsrechtliche Möglichkeiten zur Durchsetzung von Leistungen. Demgegenüber ist die Durchsetzung von Leistungen gegenüber verwaltungseigenen IT-DLZ deutlich schwieriger. In welcher Form sind die Leistungen mit dem IT-DLZ vereinbart? Verbindliche Rahmenvereinbarung Bund Länder Großstädte 67% 81% 50% Detaillierte SLA 67% 75% 50% Projektbasierte Vereinbarungen 75% 81% 38% Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass der überwiegende Teil der Behörden mit den IT-DLZ verbindliche Rahmenvereinbarungen und detaillierte Service Level Agreements (SLA) vereinbart hat. Allerdings gibt es vor allem bei Bund und Ländern zusätzlich noch viele projektbasierte Vereinbarungen, die sich auf einzelne Vorhaben beziehen. 22

Herausforderungen aus Sicht der Behörden als Bedarfsträger Geplante Verlagerung von IT-Dienstleistungen Länder Betreuung des Mailservers 55% 19% 26% Welche Bereiche werden Sie in den kommenden zwei Jahren in die Hände von IT-Dienstleistungszentren übergeben bzw. dort belassen? Betrieb der Netze und der zentralen Infrastruktur Beschaffung von Hardware und Software 51% 48% 18% 17% 31% 35% Sicher Eher ja Eher nein/sicher nicht User Help Desk/Support 30% 17% 53% Betrieb der Fachanwendungen 29% 30% 41% Technische Beratung bei der Konzeption von IT-Projekten 24% 29% 47% Methodische Beratung bei der Abwicklung von IT-Projekten 20% 20% 60% Entwicklung der Fachanwendungen 19% 20% 61% 0% 20% 40% 60% 80% 100% Bund Großstädte Betreuung des Mailservers Technische Beratung bei der Konzeption von IT-Projekten Betrieb der Netze und der zentralen Infrastruktur User Help Desk/Support Beschaffung von Hardware und Software 32% 22% 22% 14% 35% 17% 54% 43% 61% Entwicklung der Fachanwendungen Technische Beratung bei der Konzeption von IT-Projekten Betreuung des Mailservers 45% 36% 36% 27% 27% 28% 37% 64% 18% 9% 73% Methodische Beratung bei der Abwicklung von IT-Projekten 27% 36% 37% 17% 26% 57% Betrieb der Fachanwendungen 27% 18% 55% Methodische Beratung bei der Abwicklung von IT-Projekten 13% 35% 52% User Help Desk/Support 27% 73% Entwicklung der Fachanwendungen 9% 27% 64% Betrieb der Netze und der zentralen Infrastruktur 27% 73% Betrieb der Fachanwendungen 4% 26% 70% Beschaffung von Hardware und Software 18% 18% 64% 0% 20% 40% 60% 80% 100% 0% 20% 40% 60% 80% 100% 23

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Die Bandbreite unterschiedlicher Branchen- und Themenschwerpunkte decken im Unternehmensverbund eigenständige Gesellschaften ab: Dabei bildet die msg systems ag den zentralen Kern der Unternehmensgruppe und arbeitet mit den Gesellschaften fachlich und organisatorisch eng zusammen. So werden die Kompetenzen, Erfahrungen und das Know-how aller Mitglieder zu einem ganzheitlichen Lösungsportfolio mit messbarem Mehrwert für die Kunden gebündelt. msg nimmt im Ranking der IT-Beratungs- und Systemintegrationsunternehmen in Deutschland Platz 7 ein.


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