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01 | 2015 msg systems Studienband

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IT-Dienstleisungszentren in der öffentlichen Verwaltung

Herausforderungen aus

Herausforderungen aus Sicht der Behörden als Bedarfsträger Aktuelle und geplante Verlagerung Viele Behörden nutzen bereits heute die Services von IT-DLZ, um ihre interne IT zu verschlanken, Prozesse effizienter zu gestalten, die IT-Verfügbarkeit sicherzustellen und auf externes IT-Know-how zugreifen zu können. Im Rahmen der Befragung haben wir die aktuelle Ausgestaltung der Zusammenarbeit zwischen Behörden und IT-DLZ näher untersucht. Aktuelle Intensität der Verlagerung Im ersten Schritt haben wir in der Befragung das reine Volumen der verlagerten Dienstleistungen in Relation zum IT-Budget erhoben. Wie hoch ist momentan, gemessen am IT-Haushalt, insgesamt der Anteil der Leistungen, die von IT-DLZ erbracht werden? Bund Länder Großstadt 17% 27% 48% 22% 17% 13% 22% 27% 23% 9% 27% 27% 11% 10% 0% 50% 100% 0% 1% bis 19% 20% bis 49% 50% oder mehr weiß nicht/ keine Antwort Die aktuelle Intensität der Verlagerung von IT-Dienstleistungen unterscheidet sich wesentlich bei Bund, Ländern und Großstädten: Von den befragten Bundesbehörden lagert fast die Hälfte überhaupt keine Leistungen an IT-DLZ aus. Nur 13% vergeben mehr als die Hälfte ihrer IT-Aufgaben an ein IT-DLZ. Die Befragungsergebnisse bestätigen die derzeit noch sehr dezentrale Organisation der IT im Bund. Ende 2013 waren in der Bundesverwaltung nach einer Erhebung der Bundesregierung mehr als 1.000 Rechenzentren und Serverräume über die ganze Bundesrepublik verteilt. Dies weist auf ein enormes Potenzial für die weitere Bündelung von IT-Aufgaben der Bundesverwaltung hin. Die bestehenden Dienstleistungszentren des Bundes und das neue Rechenzentrum des Bundes können durch weitere Standardisierung und die Nutzung von Skaleneffekten die IT-Aufgaben wesentlich effizienter erfüllen. Auf Landesebene lagern hingegen nur 17% der befragten Behörden gar keine Leistungen an IT-DLZ aus, 27% haben mehr als die Hälfte ihrer IT an IT-DLZ vergeben. Die Länder haben offensichtlich früher mit der IT-Konsolidierung begonnen als der Bund. Beispielsweise beschloss die Bayerische Staatsregierung bereits im Jahr 2006 die Konsolidierung der rund 1.150 IT-Betriebs- und Rechenzentren des Freistaats in zwei neu einzurichtenden Rechenzentren Nord in Nürnberg und Süd in München. Hessen verfügt bereits seit 1970 mit der HZD über einen zentralen IT-Dienstleister für die gesamte Landesverwaltung. Auch der Anteil der Großstädte mit mehr als 50% Verlagerung liegt bei 27%, einige der befragten Großstädte haben mittlerweile eigene IT-Dienstleister in verschiedenen Rechtsformen – von Eigenbetrieb bis GmbH – gegründet. In den Großstädten ist die IT oftmals in Kooperation mit anderen Kommunalbetrieben wie Stadtwerken, Verkehrsbetrieben und Energieversorgern organisiert. 20

Herausforderungen aus Sicht der Behörden als Bedarfsträger Aktuell verIagerte Dienstleistungen Im nächsten Schritt haben wir für verschiedene Dienstleistungsarten erfasst, inwiefern diese verlagert oder intern erbracht werden. Hierbei waren Mehrfachnennungen möglich, da in vielen Behörden einzelne Dienstleistungen sowohl von IT-DLZ als auch von anderen externen Dienstleistern oder sogar intern erbracht werden. Länder Betrieb der Netze und der zentralen Infrastruktur Beschaffung von Hardware und Software Betreuung des Mailservers Betrieb der Fachanwendungen User Help Desk Welche der folgenden Leistungen werden von Ihrer Fachbehörde intern erbracht oder extern von IT-Dienstleistungszentren oder anderen Partnern bezogen? Durch IT-DLZ erbracht Durch andere externe Partner erbracht Intern erbracht Technische Beratung bei der Konzeption von IT-Projekten Entwicklung der Fachanwendungen Methodische Beratung bei der Abwicklung von IT-Projekten Bund Methodische Beratung bei der Abwicklung von IT-Projekten Großstädte Betrieb der Fachanwendungen 0% 20% 40% 60% 80% 100% Betrieb der Fachanwendungen Entwicklung der Fachanwendungen Entwicklung der Fachanwendungen Betrieb der Netze und der zentralen Infrastruktur Betrieb der Netze und der zentralen Infrastruktur Technische Beratung bei der Konzeption von IT-Projekten Beschaffung von Hardware und Software Methodische Beratung bei der Abwicklung von IT-Projekten Technische Beratung bei der Konzeption von IT-Projekten User Help Desk User Help Desk Betreuung des Mailservers Betreuung des Mailservers Beschaffung von Hardware und Software 0% 20% 40% 60% 80% 100% 0% 20% 40% 60% 80% 100% 21

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