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01 | 2015 msg systems Studienband

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IT-Dienstleisungszentren in der öffentlichen Verwaltung

Herausforderungen aus

Herausforderungen aus Sicht der Behörden als Bedarfsträger Befragt nach den wichtigsten Herausforderungen für die IT in den kommenden zwei Jahren, stehen IT- und Datensicherheit für alle Behörden an erster Stelle. Die jüngsten Hackerangriffe auf den Deutschen Bundestag haben vermutlich den Blick auf dieses Thema noch einmal deutlich geschärft und die Notwendigkeit entsprechender Maßnahmen ins Zentrum gerückt. Es ist zu erwarten, dass dieses Thema langfristig eine Topherausforderung auf allen Verwaltungsebenen bleiben wird. Nicht zuletzt das im Juli 2015 in Kraft getretene IT-Sicherheitsgesetz des Bundes wird dieses Thema noch weiter vorantreiben. Hierbei fällt auf, dass einerseits die IT-Sicherheit zwar immer wieder als Topherausforderung genannt wird, andererseits aber nur sehr wenige Behörden über ein IT-Grundschutz-Zertifikat des BSI verfügen. Ohne einen solchen einheitlichen Maßstab kann das reale Niveau der IT-Sicherheit nur schwer beurteilt werden. In den Expertengesprächen wurde uns von den Gesprächspartnern bestätigt, dass viele Behörden den Aufwand für die komplette Einführung des IT-Grundschutzes nach den Vorgaben des BSI als zu hoch betrachten. Vor allem das ständig zunehmende Datenvolumen und die Gewährleistung der Sicherheit dieser Daten stellen für uns eine große Aufgabe dar. Clemens Krechel, Stadt Nürnberg Die Bundesagentur für Arbeit steuert hier gegen, bietet Möglichkeiten für eine Fachkarriere und realisiert derzeit im Rahmen der Steigerung der Eigenleistungsfähigkeit in der IT einen erheblichen Stellenzuwachs von eigenen Mitarbeitern im IT-Bereich bei gleichzeitigem Abbau von externer Dienstleistung, wie aus unserem Gespräch hervorging. Die Konsolidierung heterogener IT-Landschaften ist eine der Topherausforderungen vor allem beim Bund. Hier findet man oft historisch gewachsene, sehr komplexe IT-Strukturen. Zahlreiche unterschiedliche Plattformen und Lösungen sind im Einsatz und Standards kommen nur selten zur Anwendung, was eine stringente Ausrichtung der IT verhindert und den Aufwand für Pflege und Betrieb der Systeme deutlich erhöht. Zwar wird der Bedarf zur Konsolidierung vielfach erkannt, jedoch wird dafür selten ein ausreichendes Budget bereitgestellt. Die Entwicklung und der Betrieb von Fachanwendungen sind vor allem auf Bundesebene wichtige Herausforderungen. Die befragten Großstädte sehen darin praktisch keine Herausforderung. Dies könnte damit zusammenhängen, dass Kommunen oftmals standardisierte Fachverfahren am Markt einkaufen können, wohingegen Bundes- und Landesbehörden in der Regel Eigenentwicklungen benötigen. Weiterhin sehen alle Befragten die unzureichende Ausstattung mit IT-Personal als große Herausforderung. Die Folgen der Personalknappheit sind unzureichendes Know-how und personeller Ressourcenmangel in fast allen IT-Bereichen der öffentlichen Hand. Neben den kaum wettbewerbsfähigen Gehaltsstrukturen der öffentlichen Hand für IT-Fachkräfte können Behörden auch selten eigene Fachkarrieren für IT-Personal bieten. 18

Herausforderungen aus Sicht der Behörden als Bedarfsträger Entwicklung der IT-Haushalte Wie hat sich der IT-Haushalt in Ihrer Behörde in 2015 gegenüber 2014 entwickelt? Momentan zeichnet sich für die Umsetzung der IT-Herausforderungen ein leicht steigendes IT-Budget ab. In 2015 sind die IT-Budgets gegenüber dem Vorjahr bei 30% der befragten Bundesbehörden leicht gestiegen, bei weiteren 4% sogar deutlich. Auf Landesebene sahen sich 19% der Befragten einem leicht und 4% einem stark gestiegenen IT-Budget gegenüber. Sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene blieb das IT-Budget jedoch in den meisten Fällen konstant (65% und 58%). Bei den befragten Großstädten verzeichnen 45% eine leichte Zunahme der verfügbaren IT-Budgets, weitere 18% berichten von Konstanz. Allerdings sind bei 36% der Großstädte die IT-Budgets leicht gesunken. Im IT-Haushalt sind vor allem die Mittel für den Kauf von Hardware, Software und IT-Dienstleistungen von externen IT-Unternehmen enthalten. Die Mittel für das interne Personal sind darin meist nicht berücksichtigt. Da fast alle IT-DLZ und auch Behörden IT-Personal aufstocken möchten, wie wir in unseren persönlichen Gesprächen erfahren haben, ist für die Zukunft insgesamt mit steigenden Gesamtausgaben für die IT zu rechnen. 13% 56% 4% 4% 24% Deutlich zugenommen (um mehr als 10%) Etwas zugenommen (um 2% bis10%) Etwa gleich geblieben (+/- 1%) Etwas abgenommen (um 2% bis 10%) Deutlich abgenommen (um mehr als 10%) Die Zunahme des IT-Haushalts wird anhalten, aber nicht dramatisch. Große Treiber werden E-Government (Digitalisierung der Verwaltung) und auch IT-Sicherheit sein. Hartmut Beuß, CIO des Landes NRW 19

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