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01 | 2014 public

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Was e-Government von e-Commerce lernen kann

Referenzmodell für

Referenzmodell für IT-Dienstleister • Beschreibung von Prozessgebieten unabhängig von der Aufbauorganisation • Etablierte Industriestandards als Basis Sollzustand Assessment-Methode zur Bewertung • Kriterien zur Messung der Prozessreife (objektiv, nachvollziehbar, wiederholbar) • Intuitive Darstellung der Prozessreife durch Metriken Messverfahren Realistische Bewertung der Leistungsfähigkeit eines IT-Dienstleisters Einstufung in standardisiertes Reifegradmodell, um IT-Dienstleister vergleichbar zu machen Bewertung der Prozessreife Das Konzept basiert auf einem Referenzmodell mit typischen Prozessgebieten für IT-Dienstleister in der öffentlichen Verwaltung. Ausgangspunkt sind die Prozesse von ITIL, ergänzt um spezifische Aufgabengebiete für IT-Services in der öffentlichen Verwaltung. So berücksichtigt unser Referenzmodell unter anderem die Vorgaben der IT-WiBe zur Ermittlung der Wirtschaftlichkeit von IT-Systemen. Zu den Prozessgebieten sind jeweils Ziele und Praktiken beschrieben, die für die Etablierung eines Prozessgebietes erforderlich sind. Zur Bewertung der Leistungsfähigkeit der Prozesse verwendet msg eine Assessment-Methode, die auf der Auswertung repräsentativer Prozessergebnisse und Befragung von Prozessbeteiligten basiert. Durch Erhebung und Bewertung objektiver Nachweise wird die Umsetzung der einzelnen Praktiken nachgewiesen. Damit wird überprüft, ob eine Organisation die verschiedenen Prozessgebiete des Referenzmodells implementiert hat. Als Stufenmodell für Prozessreife verwendet msg folgende Reifegrade in Anlehnung an marktübliche Reifegradmodelle wie z. B. CMMI: • Ad-hoc-Prozess: Die Aufgaben eines Prozessgebietes werden zwar erfüllt, die Aktivitäten sind aber nicht geplant und gesteuert. • Gesteuerter Prozess: Die Aufgaben eines Prozessgebietes werden durch geplante und gesteuerte Aktivitäten erfüllt. • Definierter Prozess: Die Aufgaben eines Prozessgebietes werden durch geplante und gesteuerte Aktivitäten erfüllt, die auf standardisierten und kontinuierlich verbesserten Prozessen basieren. Ein zunehmender Reifegrad bedeutet hierbei, dass eine Organisation ihre Prozesse stabiler und leichter wiederholbar verankert hat. Die Messung der Prozessreife ist ein Instrument zur eigenen Positionsbestimmung und schrittweisen Verbesserung. Durch die detaillierte Bewertung der Praktiken erhält die Organisation objektive Hinweise auf Schwachstellen und Verbesserungspotenziale. Die Nutzung solcher Möglichkeiten zur Erhöhung der Effizienz wird für IT-Dienstleister in der öffentlichen Verwaltung immer wichtiger. Durch die zunehmende Bündelung von IT-Aufgaben steigt die Komplexität der Prozesse, das verfügbare Personal für diese Aufgaben nimmt jedoch nicht im selben Maße zu. Die Prozessreife ist darüber hinaus ein Marketinginstrument zum Nachweis der eigenen Leistungsfähigkeit. Für die Kunden eines IT-Dienstleisters liefert ein Reifegradmodell wichtige Hinweise auf dessen Leistungsfähigkeit und ist damit ein Hilfsmittel für die Auswahl eines geeigneten Lieferanten. Damit ist die Prozessreife ein zentrales Instrument zur Verbesserung der internen Abläufe und zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit.• Ansprechpartner – Werner Achtert Leiter IT-Consulting Public Sector • +49 89 96101-1706 • werner.achtert@msg-systems.com 12 | .public 01-14 | Moderne Verwaltung

Kanban in der Praxis – Teil I Aus der Praxis wissen wir, dass Prozesse und Arbeitsabläufe nicht in Stein gemeißelt sind. Sei es ein Geschäftsprozess oder das Umsetzungsvorgehen innerhalb eines Softwareentwicklungsprojekts: Es bedarf immer wieder Feintuning und Veränderung, um sich wechselnden Gegebenheiten anpassen zu können. Die Kanban-Methodik ist ein sehr wirkungsvolles Werkzeug des Change Managements, um Prozesse nachhaltig zu verbessern. | von Mathias Böni und Dr. Holger Schmidt Im ersten Teil unserer Artikelreihe veranschaulichen wir die grundlegenden Prinzipien, die hinter Kanban stecken. Sie sind der Grund, warum Kanban – nach unserer eigenen Erfahrung – in der Realität selbst in den herausforderndsten Geschäftsumfeldern funktioniert. In weiteren Folgen werden wir verschiedene Details von Kanban im Einzelnen beleuchten und hierfür konkrete Praxisbeispiele vorstellen. Die Vorteile des Einsatzes von Kanban bei Software-Projekten lassen sich in vier Punkten zusammenfassen: • Es schafft bei allen Beteiligten Transparenz. • Es hilft, das vorhandene Optimierungspotenzial zu erkennen. • Es unterstützt dabei, Veränderungen in der Vorgehensweise mit möglichst geringem Risiko und Reibungsverlust umzusetzen. • Es bietet Metriken, um den Erfolg beziehungsweise Misserfolg einer Maßnahme feststellen zu können. Veränderungen verlaufen in der Regel in einer „J-Kurve“. Wenn man – wie im Beispiel 1 dargestellt – die mögliche Leistungsfähigkeit eines Prozesses verbessern will und entsprechende Maßnahmen ergreift, wird die Situation in der Regel erst einmal schlechter: Die Mitarbeiter müssen sich auf die geänderte Arbeitsweise einstellen, und es ergeben sich im Detail der Arbeitsabläufe Herausforderungen, die noch gelöst werden müssen. Als Folge nimmt die Leistung erst einmal ab, es wird Management | .public 01-14 | 13

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