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01 | 2014 NEWS

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u Praxisbericht

u Praxisbericht komessung, umgesetzt werden müssen. Die neue Systemumgebung ermöglicht es der Naspa jetzt, zwei Umgebungen parallel zu nutzen: zum einen eine produktive Systemumgebung inklusive der Produktionsdaten und zum anderen eine Testumgebung mit geringeren Restriktionen und Vorgaben bei Berechtigungen und der Möglichkeit, Daten anzupassen. Damit bewegt sich die Naspa zwischen fest definierten Vorgaben und Richtlinien einer produktiven Umgebung und allen Freiheiten einer Testumgebung. Der zweite positive Aspekt liegt in der Unterstützung und der Begleitung der Umgebung durch msgGillardon: Die Kombination aus persönlichem Kontakt, der fachlichen Expertise, dem Betriebs- Know-how des msgGillardon-Teams und der automatischen Bereitstellung von Software-Releases hat die Naspa überzeugt. des Fachbereichs genau zu verstehen. Der Fokus lag dabei auf folgenden beiden Fragen: > > Worauf muss der Schwerpunkt gelegt werden? > > Welche Ziele verfolgt die Naspa mit dem Hosting der bestehenden internen GCPM-Umgebung? Die Anforderungsdefinition erfolgte pragmatisch über wenige Abstimmungsgespräche, in denen das gemeinsame Ziel immer weiter detailliert wurde. Für die verschiedenen fachlichen und technischen Fragen sowie alle Fragen rund um den Betrieb der zukünftigen Lösung standen der Naspa sowohl von msgGillardon wie auch von msg services Ansprechpartner zur Verfügung. In den Gesprächen wurden unter anderem folgende Punkte festgelegt: Das Projekt – Vorgehensweise Um die produktive GCPM-Hostinglösung passgenau konzipieren zu können, war es wichtig, die Bedürfnisse und Anforderungen Finanz Informatik > Leitungskapazität > Infrastruktur > Trilateraler Vertrag > RZ-Betrieb > Applikationsbetrieb > Release-Update-Service msgGillardon AG msg services ag Abbildung 1: Beteiligte Partner – Aufgaben und Beistellungen > > Softwaremodule, die zum Einsatz kommen sollten (GCPM und weitere benötigte Komponenten wie beispielsweise PIA+, CASHVER oder EINSTAND) > > Relevante Datenschutz- und Datensicherheitsaspekte, die Revisionsvorgaben und der Datentransfer > > Schnittstellen, z. B. für Datenbelieferungen, aber auch zwischen den jeweiligen Beteiligten (z. B. trilateraler Vertrag zwischen Finanz Informatik, Naspa und msgGillardon) > > Infrastruktur und Betrieb der Lösung (Support- und Wiederherstellungszeiten, Datensicherungen etc.) > > Leistungsmerkmale der Hostingumgebung (z. B. Performanceanforderungen) > > Leistungen rund um die Nutzung der Anwendungen (Update- Service, Migration von Systemsoftwarekomponenten, Vorgehensweise bei der Abnahme aktualisierter Softwarestände, zusätzliche Testumgebungen etc.) Durch diese Festlegungen entstanden sowohl eine detaillierte Leistungsbeschreibung mit klar abgegrenzten und definierten Arbeitspaketen beziehungsweise Verantwortlichkeiten – die sogenannten Service Level Agreements (SLA) – als auch eine abgestimmte IT-Systemumgebung, die den fachlichen und sicherheitsrelevanten Anforderungen der Naspa entspricht. 28 I NEWS 01/2014

Praxisbericht t Nachdem somit die Ausgangslage für den Aufbau der Umgebung geschaffen war, wurde der trilaterale Vertrag zwischen Finanz Informatik, Naspa und msgGillardon geschlossen. Die Umgebung wurde von msgGillardon aufgebaut und der Naspa zur Abnahme zur Verfügung gestellt. Die Freigabe für den produktiven Betrieb der Umgebung erteilte die Fachabteilung „Methoden und Modelle“ der Naspa. Die Lösung der Naspa im Detail Ein wesentliches Merkmal der Systemumgebung ist, dass die Naspa über das Netz der Finanz Informatik auf das Citrix Access Gateway der msg services ag zugreift und somit an das Rechenzentrum der Finanz Informatik angebunden ist. Die Sicherheit der Systemumgebung wird durch ein virtuelles LAN und Firewalls gewährleistet, sodass diese gegenüber anderen Systemumgebungen abgeschottet ist. Die Absicherung und Trennung der Daten und Applikationen orientiert sich am Sicherheitskonzept der Finanz Informatik. Der Zugriff der Naspa auf die Web- und PC-Module von msgGillardon erfolgt anhand des Naspa-internen Rechte-Rollen-Systems, das wiederum gängigen Revisionsanforderungen entspricht. Technische und organisatorische Herausforderungen Die Nassauische Sparkasse, führende Regionalbank in Hessen und Rheinland-Pfalz mit Sitz in Wiesbaden, ist hervorgegangen aus der im Jahre 1840 gegründeten „Herzoglich-Nassauischen Landes-Credit-Casse für das Herzogtum Nassau“, Vorgänger der Herzoglichen Nassauischen Landesbank. Heute ist die Nassauische Sparkasse, kurz Naspa, eine Großsparkasse in Deutschland. Ihr Geschäftsgebiet erstreckt sich über mehrere kommunale Gebietskörperschaften: Das sind in Hessen der Hochtaunuskreis, der Main-Taunus-Kreis, der Rheingau-Taunus-Kreis, das Gebiet des Altkreises Limburg im Landkreis Limburg-Weilburg, die Städte Frankfurt am Main und Wiesbaden sowie in Rheinland- Pfalz der Rhein-Lahn-Kreis und der Westerwaldkreis. Damit steht die Naspa teilweise im Wettbewerb mit weiteren Stadt- oder Kreissparkassen, wie z. B. der Taunus Sparkasse, der Kreissparkasse Westerwald, der Frankfurter Sparkasse und der Kreissparkasse Limburg. Sie beschäftigt knapp 2.000 Mitarbeiter und unterhält 140 Finanzund Service-Center, 19 Private-Banking-Center, drei Firmenkunden- Center sowie 75 Service Points. Bei der Übernahme einer Softwareumgebung – insbesondere im laufenden Betrieb – müssen sämtliche Möglichkeiten zur Optimierung der fachlichen Nutzung und der technischen Gestaltung genutzt werden. Da die Naspa zum Zeitpunkt der Transition die GCPM-Softwareversion 2008 im Einsatz hatte, musste erst das Release-Update auf die GCPM-Softwareversion 2013 erfolgen. Dies erforderte eine mehrstufige Vorgehensweise von der Produktivnahme der Hauptreleaseversionen 2008 bis zur Migration auf das Hauptrelease 2013. Zuletzt wurde die Umgebung durch das Update auf das Release 2014 aktualisiert. Abbildung 2 veranschaulicht die Vorgehensweise. Kennzahlen der Naspa (Stand: 31.12.2013): > Bilanzsumme: 10.621 Milliarden Euro > Bilanzgewinn: 27,935 Milliarden Euro > Kundeneinlagen von 7,711 Milliarden Euro Seminartipp aus „Themen und Termine 2014“ Adressrisikoparameter PD, LGD und CCF > 13. bis 15. Oktober 2014 in Würzburg Die Naspa verglich bei der technischen und fachlichen Abnahme der einzelnen Updates unter anderem Ergebnisse in den jeweiligen Ver- Kontakt: seminare@msg-gillardon.de NEWS 01/2014 I 29

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