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01 | 2014 NEWS

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Liquidität im Fokus

u Vertrieb &

u Vertrieb & Kundenmanagement Mittelstand betroffen sein werden, ist nicht eindeutig zu beantworten und hängt vom jeweiligen Geschäftsmodell und der Kapitalausstattung ab: Einerseits können höher riskante Kredite profitieren, sofern die Verzinsung auskömmlich und höher als bei entsprechenden Staatsanleihen ist. Sofern allerdings entweder das Eigenkapital knapp ist oder Schwierigkeiten bei der Erfüllung der Liquiditätsregeln bestehen und daher verstärkt Staatsanleihen erworben werden müssen, erfolgt durch die Leverage Ratio eine Limitierung des Kreditvolumens. Kunden zu haben. Kreditinstitute müssen Firmenkunden verdeutlichen, dass es dafür essenziell ist, ein auskömmliches Geschäftsvolumen nicht nur im Kreditbereich aufzuweisen. Zudem müssen die Risiken insgesamt überschaubar sein, wofür eine zeitnahe und aussagekräftige Informationspolitik seitens der Unternehmen erforderlich ist. Schwieriger wird es vor allem für bonitätsmäßig schlechte Kunden, die ausschließlich Kredite nachfragen. Fazit: Basel III wirkt sich verstärkt auf das Firmenkundengeschäft aus 5. Auch die Liquiditätsbestimmungen führen zur Einschränkung der Fristentransformation und zu steigenden Refinanzierungskosten wegen des erhöhten Wettbewerbs um langfristige Einlagen. Kreditinstitute werden die Nachfrage nach langfristigen Krediten zur fristenkongruenten Finanzierung von langfristigen Investitionsvorhaben nur noch eingeschränkt und zu höheren Konditionen befriedigen können. Gleichzeitig eröffnet die partielle Übertragung von Zinsänderungsrisiken in den Unternehmenssektor neue Geschäftsansätze im Bereich des Risikomanagements und der Absicherung von Zinsen. Das Firmenkundengeschäft von Banken wurde in der Vergangenheit schon oft als nicht zukunftsträchtig angesehen. Durch die Eigenkapital- und Liquiditätsvorschriften von Basel III kommt der Geschäftsbereich bei Banken zwangsläufig erneut auf den Prüfstand. Schließlich ist und bleibt der Kredit Kernprodukt in vielen Kundenbeziehungen, und diese sind trotz aller für kleinere Unternehmen bestehenden Erleichterungen Eigenkapital- und Liquiditätsverbraucher. Dennoch bleibt das Firmenkundengeschäft angesichts überschaubarer und im Zeitverlauf relativ konstanter Risiken weiterhin attraktiv, immer vorausgesetzt, es existiert ein ausreichendes Kapitalpolster. Auswirkungen auf das Verhältnis Firmenkunden und Bank Bei allen Betrachtungen zu den Auswirkungen von Basel III auf die Geschäfte von Banken und damit auch auf das Firmenkundengeschäft bleiben die zuvor erwähnten Limitationen und Unsicherheiten zu beachten. Diese Unsicherheiten sind als ungleich höher einzustufen als diejenigen, die bei den intensiven Diskussionen im Zusammenhang mit Basel II relevant waren. Autor Prof. Dr. Stephan Schöning Inhaber des Lehrstuhls ABWL/Finance and Banking I, Wissenschaftliche Hochschule Lahr > +49 (0) 7821 / 923849 > stephan.schoening@whl-lahr.de Die dargestellten Veränderungen werden gleichwohl nicht ohne Auswirkungen auf das Verhältnis Firmenkunde und Bank bleiben. Um unter den sich ändernden Bedingungen auch in Zukunft als Unternehmen Fremdkapital von der Bank zu erhalten, ist es mehr denn je erforderlich, dass die Bank überzeugt ist, einen „guten“ 22 I NEWS 01/2014

Daten über Daten Ballast oder Vorteile durch Metadaten von Markus Nicklas Transparenzvorgaben zum Datenbereitstellungsprozess – speziell im Bereich Risikomanagement wie durch die BCBS #239 formuliert – erfordern zunehmend, die fachliche wie auch technische Herleitung von Kennzahlen zentral zu dokumentieren. In diesem Kontext ist der Begriff der Metadaten (= „Beschreibung von Daten“) in aktuellen Fragestellungen rund um das Thema Datawarehousing und Business Intelligence kaum wegzudenken. Während sich die Hersteller von Software für Business Intelligence oder Datenintegration meist nur auf die IT-technischen Metadaten konzentrieren und sich ausschließlich auf den Wirkungskreis ihres ETL-Entwicklungsprozesses innerhalb der Datawarehouse-Schichtenarchitektur beschränken, geht ein vollständig integriertes Metadatenmanagement deutlich weiter. Es geht über Systemgrenzen hinaus und bietet sowohl eine Plattform für fachliche wie auch rein technische Informationsgewinnungsprozesse als auch eine gemeinsame Basis für den Fachbereich und die IT. Hierdurch ergeben sich – insbesondere im Umfeld der grafischen ETL-Entwicklung – zwei Vorteile: 1. Zunächst schafft die Visualisierung grafischer ETL-Jobketten durch die fachlich sprechende Bezeichnung von technischen Objekten eine erhöhte Lesbarkeit der ETL-Jobs für sämtliche Adressaten. Besonders Fachbereichsanwender profitieren von der Möglichkeit, ETL-Jobs „im Original“, d. h. beispielsweise im Entwicklungswerkzeug SAS DI-Studio (dargestellt in Abb. 1) betrachten zu können, ohne dabei in einem separaten Schritt technische Objektnamen für ein Verständnis des Ablaufs auf ihren fachlichen Ursprung zurückverfolgen zu müssen. Technische Metadaten innerhalb der ETL-Entwicklung Die Verwendung technischer Metadaten hat zum heutigen Zeitpunkt eine hohe Marktreife erlangt und wird von den etablierten ETL-Werkzeugen umfassend unterstützt. Das Grundprinzip hinter technischen Metadaten besteht darin, technischen Objekten, wie etwa einem Attribut in einer bestimmten Tabelle auf einem bestimmten Datenbankschema, eine verständliche Bezeichnung zu geben. Neben dieser Bezeichnung können weitere Metainformationen, wie etwa Beschreibung, Erstellungsdatum der Datenstruktur oder beliebige weitere Metadaten, gespeichert werden. Der Ausgangspunkt besteht jedoch immer in einem bereits existenten technischen Objekt, das nachträglich beschrieben wird. Abbildung 1: Exemplarische technische Metadaten in SAS-DI Studio 2. Weiterhin ermöglicht die metadatenbasierte ETL-Entwicklung eine Entkopplung von der physischen Datenebene. So kann etwa die Tabelle „Mitarbeiter“ heute auf einem anderen Datenbankserver gespeichert sein, als dies zukünftig der Fall sein wird. Eine Änderung des physischen Namen oder des Speicherortes erfordert dann lediglich eine einmalige Anpassung innerhalb der Metadaten. Im Gegensatz dazu wäre bei der Nichtverwendung von Metadaten eine Anpassung in jedem Programm- und Programmteil, in dem die Tabelle verwendet wird, notwendig. NEWS 01/2014 I 23

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