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01 | 2013 NEWS

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Ein Balanceakt

In Balance: Ökonomische

In Balance: Ökonomische Ziele und Regulatorik ins Gleichgewicht bringen Mit dem „Schieberegler“ werden Maßnahmen der Unternehmenssteuerung in Echtzeit simuliert und aufsichtliche Kennziffern unter Ertrags- und Risikosteuerungsaspekten optimiert. Von Georg Müller Die Unternehmenssteuerung von Banken erlebt seit der Finanzmarktkrise eine ungeheure aufsichtsrechtliche Dynamik. Die Verabschiedung der finalen Regelungstexte zur Umsetzung von Basel III in der EU steht unmittelbar bevor, das Inkrafttreten der neuen Regeln zum 1. Januar 2014 gilt als sicher. Gleichzeitig besteht bei vielen Themen weiterer Konkretisierungsbedarf durch die EBA. Deren Standards begründen weiteren Umsetzungsbedarf in den Folgejahren. 6 I NEWS 01/2013

Top Story t In Balance: Ökonomische Ziele und Regulatorik im Gleichgewicht t Basel III stellt höhere Anforderungen an die Engpassgrößen hartes Eigenkapital und Liquidität (Liquiditätspuffer bei der LCR und längerfristige Refinanzierungsmittel bei der NSFR). Institute müssen ihr Geschäftsmodell im Hinblick auf diese Engpassgrößen überprüfen und gegebenenfalls neu ausrichten. Vorrangiges Ziel jeder Bank bleibt aber die Austarierung des Geschäftsmodells im Hinblick auf die ökonomischen Zielsetzungen. Diese gilt es zu optimieren, wobei die deutlich erweiterten regulatorischen Anforderungen als strenge Nebenbedingungen fungieren und gewissermaßen die Leitplanken des Geschäftsmodells darstellen. Vor diesem Hintergrund gewinnt die flexible und schnelle Beurteilung der Konsequenzen aufsichtsrechtlicher Neuregelungen für die Banksteuerung und das eigene Geschäftsmodell eine hohe Relevanz. > > These 1: Im Spannungsfeld zwischen intensivem Wettbewerb, wachsendem Risikopotenzial und regulatorischen Eingriffen setzen sich die Institute durch, die schneller, intelligenter und flexibler agieren als die Mitbewerber. Auf Basis einer Meldewesensoftware, die aktuell im Fokus der Umsetzungsprojekte steht, werden diese Ansprüche nur bedingt erfüllt werden können. Denn flexible Steuerungsansätze mit reduzierter Komplexität können aufgrund der hohen Granularität der Meldewesenschnittstellen nicht geeignet abgebildet werden. Um derartige Ansätze toolbasiert aufzeigen zu können, ist vor allem eine geeignete Aggregationsebene zu wählen, die es gleichzeitig ermöglicht, Planannahmen schnell und flexibel zu verändern und in Berechnungen einfließen zu lassen. Exemplarische Betrachtung anhand einer Excelbasierten Umsetzung Festlegung des Kennzahlenkranzes Im Beispiel wurden als regulatorische Kennzahlen die Liquiditätskennziffern LCR und NSFR gewählt, als ökonomische Kennzahl das Zinsergebnis bzw. dessen Delta. Bei Letzterem besteht nicht der Anspruch auf genaue Nachbildung der GuV. Vielmehr soll die Wirkungsrichtung zuverlässig abgeschätzt werden können. > > These 2: Als Voraussetzung dafür benötigt das Topmanagement eine hohe Transparenz hinsichtlich der aktuellen Situation des Unternehmens und der Auswirkungen möglicher Steuerungsmaßnahmen. Betrachtet man diese Thesen näher, lassen sich folgende Anforderungen an unterstützende Steuerungstools ableiten: > > Anschauliche Ad-hoc-Visualisierung für das Management > > Schnelle und flexible Beurteilung regulatorischer Änderungen > > Parallele Analyse der Auswirkungen auf das betriebswirtschaftliche Kennzahlenset > > Herbeiführung verständlicher Ergebnisse durch Komplexitätsreduktion > > Direkte Ableitung und Beurteilung möglicher Steuerungsmaßnahmen > > Einfache und kostengünstige Umsetzung Betrachtet man die Liquiditätskennzahlen LCR und NSFR, so sind neben den Effekten auf die zukünftige Liquiditätsposition der Institute gerade die Wechselwirkungen zwischen den neuen Kennzahlen im Hinblick auf ihre Steuerbarkeit von besonderem Interesse. Hier sind beispielsweise die Beurteilung der Vertriebsund Gesamtbankplanung sowie der jeweiligen Prozesse oder die Ausgestaltung neuer Produkte im Hinblick auf die beiden Kennzahlen zu nennen. Wahl der geeigneten Aggregationsebene Am Beispiel von LCR und NSFR wird deutlich, dass jeder Produktverkauf bzw. jede Geschäftsaktivität Einfluss auf die Bilanz (Aktiva und Passiva) und damit auch auf die Liquiditätskennziffern ausübt. Um die aufsichtsrechtlich vorgegebenen Gewichte für die Berechnung von LCR bzw. NSFR zuordnen zu können, reicht allerdings eine reine Bilanzbetrachtung nicht aus. Für das Tool wurde daher die Granularität gewählt, die eine Differenzierung nach diesen Ge- NEWS 01/2013 I 7

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