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01 | 2013 NEWS

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Ein Balanceakt

u Business u

u Business u Informationstechnologie Abbildung 2: Das hier analysierte Projekt weist gravierende Mängel auf: Die Code-Richtlinien werden nicht eingehalten, es existieren keine Unit-Tests und kaum Dokumentation. Ein solcher Zustand kann erschreckend schnell eintreten, wenn die Analyseergebnisse nicht von Anfang an für das Projektteam sichtbar sind. Abbildung 3: Dieses Projekt ist fast zu 100 Prozent regelkonform, vollständig dokumentiert und verfügt über eine sinnvolle Testabdeckung. Abbildung 4: Abweichungen von den definierten Coding Standards werden inline in der Entwicklungsumgebung angezeigt und Autokorrekturoptionen angeboten. 56 I NEWS 01/2013

Business t Informationstechnologie t Sobald ein Entwickler Code im zentralen Source Code Repository bereitstellt, wird automatisch der Build auf dem Continuous Integration System Jenkins gestartet. Dabei wird der jeweils aktuellste Stand der Implementierung aller Entwickler integriert und die Korrektheit durch Unit-Tests verifiziert. So wird sofort sichtbar, wenn verschiedene Entwickler inkompatible Änderungen durchgeführt haben. Zusätzlich wird nächtlich ein weiterer Build angestoßen, der umfangreichere – und damit länger laufende – Tests (Integrations- / Akzeptanztests) durchführt und den Source Code in Sonar analysiert. Besonderes Augenmerk legen wir auf folgende Metriken und deren Trend im Laufe des Projektes: > > Testabdeckung: Wie viel des Codes wird durch automatisierte Tests durchlaufen? > > Komplexität: Welche Stellen im Code haben die höchste Komplexität? > > Einhaltung von Coding-Standards: Entspricht die Implementierung den Standards? Welche Regeln werden verletzt? > > Architekturregeln: Gibt es Abhängigkeitszyklen? Wird die Schichtentrennung eingehalten? > > Technical Debt: Ein Schätzwert, wie viel Zeit aufgewendet werden müsste, um alle Qualitätsstandards zu erfüllen. nicht, diese Kennzahlen vor Releases zu betrachten. Je früher und je direkter diese Zahlen jedem einzelnen Entwickler transparent sind, desto schneller und mit weniger Reibung werden mögliche Schwachstellen ausgeräumt. Ein erster Schritt ist sicherlich der beschriebene zentralisierte Build und die Source-Code-Analyse. Zusätzlich werden aber die Entwicklungsrichtlinien, deren Einhaltung in Sonar geprüft wird, bereits in der Entwicklungsumgebung analysiert und direkt angezeigt. Dazu kommen innerhalb von Eclipse unter anderem die Plug-ins JDepend, Checkstyle, PMD und FindBugs für die statische Code Analyse zum Einsatz. Auch die Unit-Tests werden automatisch während der Entwicklung innerhalb der Entwicklungsumgebung durch Infinitest ausgeführt – immer dann, wenn sich zu testende Teile des Quellcodes ändern (vgl. Abb. 5). So werden Änderungen, die ungewollte Seiteneffekte haben, sofort erkannt. Um eine hohe Testabdeckung zu gewährleisten, entwickeln wir wann immer möglich „test first“, d. h., der Test wird vor dem zu testenden Code implementiert. Und auch die Testabdeckung (Line und Branch Coverage) wird bereits in der Entwicklungsumgebung mittels EclEmma / JaCoCo oder Cobertura gemessen – so muss der Entwickler nicht erst die Ergebnisse der Analyse im Continuous Integration System abwarten. Die Messung dieser Kriterien ist wichtig, um potenzielle Probleme frühzeitig erkennen zu können. Lassen Sie sich aber nicht zu dem Gedanken verleiten, man könnte den Projekterfolg direkt anhand von Zahlen ableiten oder allgemeingültige Grenzwerte definieren. Vielmehr geht es darum, die Messwerte im Kontext des Projektes zu interpretieren, um ein aussagekräftiges Gesamtbild des Projektstatus zu bekommen. So kann steigende Komplexität beispielsweise zum Teil auf eine inhärent komplexe Fachlichkeit zurückzuführen zu sein. Ist der Anstieg so nicht erklärbar und fällt er, als beliebige Annahme, mit sinkender Testabdeckung oder vermehrten Fehlermeldungen durch Anwender zusammen, besteht Handlungsbedarf. Damit sind bereits viele Informationen zu Qualität und potentiellen Risiken sichtbar gemacht. Um eine gleichbleibend hohe Qualität innerhalb der Projekte sicherzustellen, genügt es jedoch Abbildung 4: Farbliche Darstellung der Testabdeckung innerhalb der Entwicklungsumgebung. Im unteren Fenster wird dargestellt, zu welchen Anteilen welche Klassen / Methoden abgedeckt sind. NEWS 01/2013 I 57

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