Aufrufe
vor 3 Jahren

01 | 2013 NEWS

  • Text
  • Risikovorsorge
  • Banken
  • News
  • Service
  • Experten
  • Performance
  • Risiken
  • Ziele
  • Sicherheit
  • Security
  • Banking
  • Technologie
  • Anforderungen
  • Ermittlung
  • Institute
  • Kapitalmarktfloater
  • Unternehmenssteuerung
  • Laufzeit
  • Bewertung
  • Produkte
Ein Balanceakt

u Business Drei Schritte

u Business Drei Schritte zu einem transparenten Preissystem msgGillardon unterstützt Sie umfassend beim Aufbau eines Verrechnungspreissystems oder eines Liquiditätstransferpreissystems. Wir begleiten Sie von der Erarbeitung der grundsätzlichen fachlichen Methodik bis zur Implementierung der zukünftigen Lösung. Um frühzeitig für Ihr Institut den betriebswirtschaftlichen Mehrwert generieren zu können, verfolgen wir einen ergebnisorientierten Projektansatz: > Schritt 1: Erarbeitung des Zielbilds Erarbeitung eines für das Institut angemessenen Verrechnungssystems anhand der relevanten Hauptpositionen der Bilanz. Ergebnis ist eine institutsindividuelle Konzeption für ein angemessenes aufsichtsrechtlich gefordertes Verrechnungssystem. > Schritt 2: Ableitung der produktspezifischen Liquiditätskostenverrechnung Auf Basis des in Schritt 1 erarbeiteten Zielbildes kann die verfeinerte Abbildung der direkten und indirekten Kosten für die jeweiligen Produkte bzw. Produktgruppen der Aktiv- und Passivseite erfolgen. Im Ergebnis wird eine produktspezifische Zinskurve inklusive der Liquiditätskosten für die Kalkulation bestimmt. Die zusätzlichen Kosten zur Schließung dieser offenen Positionen sind in der Ergebnisposition „Geplantes Zusatzergebnis LTP zur vollständigen Refinanzierung des Bestandsgeschäfts“ (Zeile 2) dargestellt. Diese zusätzlichen Refinanzierungen führen beispielsweise zu zusätzlichen Refinanzierungskosten in Höhe von 8,9 Mio. Euro im Jahr 2014. Diese Kosten sind allerdings heute nicht fixiert und hängen von der tatsächlichen Entwicklung der Liquiditätsspreads ab. In Zeile 3 sind anschließend die geplanten Liquiditätserträge aus dem Aktivkundenneugeschäft 2013 und in Zeile 4 die zugehörigen geplanten Refinanzierungskosten für diese Aktiv-Neugeschäfte dargestellt. Final kann in Zeile 5 das Gesamtergebnis abgelesen werden. > Schritt 3: Umsetzung in Kalkulation und Controlling Die Integration der Liquiditätskosten wird anschließend sowohl in der Kalkulation (z. B. in MARZIPAN) als auch im Risikocontrolling (z. B. GuV-PLANER*) realisiert. Durch die laufende (in der Regel monatliche) Ergebnisanalyse ist somit auch die regelmäßige Überprüfung des Liquiditätstransferpreissystems sichergestellt. Im Rahmen dieses Verfahrens werden frühzeitig im Projekt initiale Ergebnisse erzielt und anschließend die notwendigen Verfeinerungen der Abbildung bei den Hauptpositionen vorgenommen. Dieses Vorgehen gewährleistet eine schnelle Transparenz der Liquiditätstransferpreisergebnisse und der zugehörigen Risikopositionen. Speziell für Kunden, die unsere Lösung zur GuV-Planung im Einsatz haben, können wir direkt über eine Schnittstelle die zusätzlichen Ergebnisse zum Liquiditätstransferpricing schnell zur Verfügung stellen. Es zeigt sich, dass unter den Planannahmen die Kalkulation der Aktiv-Neugeschäfte 2013 zu einem positiven Ergebnis führt (Vergleich der Zeilen 3 und 4). Aufgrund gewisser „Altlasten“ 4 aus dem Bestandsgeschäft wird auf Gesamtebene jedoch in Periode 2014 ein negatives Ergebnis erwartet. Dies zeigt deutlich, wie wichtig die adäquate Berücksichtigung von Bestands- und Plangeschäft ist, da sonst eventuelle Risiken nicht erkannt und keine Steuerungsmaßnahmen eingeleitet werden können. Im Rahmen des Normalszenarios werden insgesamt positive Liquiditätsergebnisse in den einzelnen Jahren erzielt. Einzige Ausnahme stellt das Jahr 2014 dar. Wie bereits oben erwähnt, ist jedoch zu beachten, dass für die kurzlaufenden Refinanzierungspositionen die Liquiditätsspreads heute noch nicht fixiert sind. Bei einem Anstieg der durchschnittlichen Refinanzierungsspreads nur um 0,2 Prozent ab dem Jahr 2014, wie in Abbildung 5 dargestellt, ergibt sich ein anderes Bild. * Die Ergebnisse zum Liquiditätstransferpricing können bereits heute über ein Add-on von msgGillardon zum GuV-PLANER ermittelt werden. Bei dieser Ausweitung der Refinanzierungskonditionen ergibt sich für alle Jahre nach 2014 ein negatives Liquiditätstransferpreisergebnis. Insbesondere wirkt sich der Effekt deshalb so deutlich aus, da die Konditionen für das Aktivgeschäft im Jahr 2013 langfristig 28 I NEWS 01/2013

Business t Unternehmenssteuerung t 2013 2014 2015 2016 2017 Aktiv-Kundenneugeschäft ø Liquispread 0,50 % Refinanzierung via Kundenneugeschäft ø Liquispread jährlich 0,30 % 0,50 % 0,50 % 0,50 % 0,50 % Refinanzierung via Treasury-Neugeschäft ø Liquispread jährlich 0,80 % 1,00 % 1,00 % 1,00 % 1,00 % Abbildung 5: Ausweitung der Liquiditätsspreads bei Kunden- und Treasury-Refinanzierung ab dem Jahr 2014 2013 2014 2015 2016 2017 1 LTP-Ergebnis Bestandsgeschäft 4.053.333 3.725.000 14.187.500 12.087.500 9.985.417 2 Geplantes Zusatzergebnis LTP zur vollständigen Refinanzierung des Bestandsgeschäfts 0 -13.470.000 -17.025.000 -14.505.000 -11.982.500 3 LTP-Ergebnis Aktivplangeschäft 2013 5.000.000 4.000.000 3.000.000 2.000.000 1.000.000 4 Zusatz LTP-Ergebnis zur Refinanzierung des Aktivplangeschäfts 2013 -4.000.000 -4.800.000 -3.600.000 -2.400.000 -1.200.000 5 LTP-Ergebnis gesamt 5.053.333 -10.545.000 -3.437.500 -2.817.500 -2.197.083 Abbildung 6: Ergebnisse im Szenario abgeschlossen werden und aufgrund der Liquiditätsfristentransformation die gestiegenen Liquiditätskosten auf der Passivseite im Szenario voll schlagend werden. Die Abbildung der Refinanzierungsstruktur der Passivseite bei der Verrechnung der Liquiditätskosten und der damit einhergehenden Reduktion der Liquiditätskosten (im Beispiel 0,5 Prozent anstatt 0,8 Prozent bei einer Anrechnung der vollständigen Liquiditätsspreads) kann zu einem Wettbewerbsvorteil in der Konditionengestaltung führen. Bei dieser Konditionengestaltung müssen allerdings auch die möglichen ungünstigen Entwicklungen der Refinanzierungskosten berücksichtigt werden, sodass sich per Saldo aus dem Neugeschäft kein negativer Ergebnisbeitrag für das LTP-Gesamtergebnis (LTP-Ergebnis gesamt) ergeben sollte. Gleichzeitig erfordert dieses Vorgehen aufgrund der implizierten Annahmen ein adäquates Controlling der Risikoposition, um nicht aufgrund veränderter Marktbedingungen negative Liquiditätstransferpreisergebnisse zu generieren. Autoren Claudia Schirsch Managementberatung, msgGillardon AG > +49 (0) 89 / 943011 - 1639 > claudia.schirsch@msg-gillardon.de Holger Dürr Managementberatung, msgGillardon AG > +49 (0) 89 / 94 3011 - 1882 > holger.duerr@msg-gillardon.de 4 Liquiditätskosten wurden nicht / nicht vollständig in der Geschäftskalkulation berücksichtigt bzw. durch zu hohe offene Volumina bei gleichzeitigem Spreadanstieg verursacht. NEWS 01/2013 I 29

msg

01 | 2018 public
02 | 2017 public
01 | 2017 public
02 | 2016 public
01 | 2016 public
02 | 2015 public
01 | 2015 public
01 | 2014 public
01 | 2014 msg systems study
01 | 2015 msg systems Studienband
Future Utility 2030
Lünendonk® Trendstudie
Digitale Transformation | DE
Digital Transformation | EN
DE | inscom 2014 Report
EN | inscom 2014 Report

msgGillardon

02 | 2018 NEWS
03 | 2016 NEWS
02 | 2016 NEWS
01 | 2016 NEWS
03 | 2015 NEWS
02 | 2015 NEWS
01 | 2015 NEWS
02 | 2014 NEWS
01 | 2014 NEWS
02 | 2013 NEWS
01 | 2012 NEWS
02 | 2011 NEWS
01 | 2010 NEWS
MaRisk
01 | 2017 banking insight
01 | 2015 banking insight
01 | 2014 banking insight
01 | 2013 banking insight
01 | 2012 banking insight
02 | 2011 banking insight
01 | 2011 banking insight
01 | 2010 banking insight
2018 | Seminarkatalog | Finanzen

Über msg



msg ist eine unabhängige, international agierende Unternehmensgruppe mit weltweit mehr als 6.000 Mitarbeitern. Sie bietet ein ganzheitliches Leistungsspektrum aus einfallsreicher strategischer Beratung und intelligenten, nachhaltig wertschöpfenden IT-Lösungen für die Branchen Automotive, Banking, Food, Insurance, Life Science & Healthcare, Public Sector, Telecommunications, Travel & Logistics sowie Utilities und hat in über 35 Jahren einen ausgezeichneten Ruf als Branchenspezialist erworben.

Die Bandbreite unterschiedlicher Branchen- und Themenschwerpunkte decken im Unternehmensverbund eigenständige Gesellschaften ab: Dabei bildet die msg systems ag den zentralen Kern der Unternehmensgruppe und arbeitet mit den Gesellschaften fachlich und organisatorisch eng zusammen. So werden die Kompetenzen, Erfahrungen und das Know-how aller Mitglieder zu einem ganzheitlichen Lösungsportfolio mit messbarem Mehrwert für die Kunden gebündelt. msg nimmt im Ranking der IT-Beratungs- und Systemintegrationsunternehmen in Deutschland Platz 7 ein.


© 2018 by msg systems ag - powered by yumpu Datenschutz | Impressum