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01 | 2013 NEWS

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Ein Balanceakt

u Top Story u In

u Top Story u In Balance: Ökonomische Ziele und Regulatorik im Gleichgewicht Dank dieser Komplexitätsreduktion bieten sich als weiterer Pluspunkt einfache Weiterentwicklungsmöglichkeiten, z. B. durch Aufnahme weiterer Basel-III-Kennziffern – hier seien die Eigenkapitalnormen Leverage Ratio oder auch die Core Tier 1 Ratio genannt – oder ökonomischer Kennzahlen in das Kennzahlenset, an. Hervorzuheben ist auch die einfache Abbildung von Änderungen der regulatorischen Gewichte, wie sie z. B. Anfang des Jahres durch den Baseler Ausschuss und anschließend auch die EU bei der LCR vorgenommen wurden. Optimierung der Kennzahlen Zusätzlich zur Simulation von Maßnahmen ist es sinnvoll, eine Optimierung ausgewählter Zielgrößen zu ermöglichen. Unter der Einhaltung bestimmter Nebenbedingungen (z. B. die geschäftspolitisch motivierte, gezielte Übererfüllung der LCR-Vorschriften) können Maßnahmen identifiziert werden, die die gewählten Zielgrößen, z. B. das Zinsergebnis, optimieren. Trend zur Entwicklung von maßgeschneiderten Produkten für Basel III Flankierend gewinnt auch eine genaue und transparente Produktkalkulation an Bedeutung, die es ermöglicht, die Vorteilhaftigkeit von Aktiv- und Passivprodukten (Geschäftstypen) im Hinblick auf ökonomische Ziele sowie die Engpassgrößen Eigenkapital und Liquidität zu beurteilen. Dies bedeutet auf der einen Seite die Berücksichtigung der ökonomischen und regulatorischen EK-Kosten, auf der anderen Seite die konsequente Verrechnung von Liquiditätskosten in der Kundengeschäftskalkulation sowie die Umsetzung des in der MaRisk-Novelle 2012 neu geforderten Funds-Transfer-Pricings. Aus einer transparenten Kalkulation ergeben sich unmittelbar Implikationen für den Vertrieb, der gehalten sein wird, die gewünschten Maßnahmen in Form geeigneter Produkte umzusetzen bzw. grundsätzlich seinen Fokus auf auch unter Basel-III-Aspekten vorteilhafte Produkte zu lenken. Für die Bank bedeutet dies eine grundlegende Überprüfung und gegebenenfalls auch Neuausrichtung des Produktangebots. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für die Stärkung der Position im Wettbewerb unter sich in Zukunft weiter verändernden regulatorischen Rahmenbedingungen. Basel III setzt neue Rahmenbedingungen für die knappen Güter Liquidität und Eigenkapital. Als Konsequenz kann am Markt ein Trend zur Entwicklung von für Basel III maßgeschneiderten Produkten erwartet werden. Zu den Profiteuren dieser Entwicklung werden diejenigen gehören, die sich schon frühzeitig mit der Umsetzung des Regelwerks und den Konsequenzen für das eigene Geschäftsmodell und ihr Produktangebot befassen. Dieser Weg wird – wie beschrieben – durch ein geeignetes Planungs- und Simulationstool, das die flexible und transparente Beurteilung von Steuerungsmaßnahmen ermöglicht, wesentlich erleichtert. Autor Georg Müller Management Beratung, msgGillardon AG > +49 (0) 89 / 943011 - 1748 > georg.mueller@msg-gillardon.de 10 I NEWS 01/2013

Business t Risiken richtig einschätzen Fehlerhafte Risikoeinschätzung für Kapitalmarktfloater kann zu erheblichen Fehlimpulsen in der Zinsbuchsteuerung führen Viele Institute nutzen Kapitalmarktfloater als Anlageinstrument in ihrem Zinsbuch. Damit es bei deren Integra tion in das Risikomanagement nicht zu gravierenden Fehlimpulsen in der Zinsbuchsteuerung kommt, müssen jedoch einige Besonderheiten dieser Produkte beachtet werden. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die wichtigsten Aspekte, die im Umgang mit Kapitalmarktfloatern zu beachten sind. Zudem zeigt er interessante Analogien zu anderen Produkten der modernen Zinsbuchsteuerung auf, etwa zu den impliziten Optionen des Kundengeschäfts. Anlageinstrument Kapitalmarktfloater von Rainer Alfes und Peter Oehm Ein Kapitalmarktfloater (KMF) ist eine Anleihe, deren Zinssatz sich an einem Referenzzins orientiert. Im Gegensatz zu Geldmarktfloatern, den sogenannten Floating Rate Notes, ist die Verzinsung eines Kapitalmarktfloaters an einen Kapitalmarktzinssatz gebunden, etwa an einen 5- oder 10-Jahres-EUR-Swapssatz. In selteneren Fällen kann auch eine Mischung mehrerer Kapitalmarktzinssätze vereinbart werden. NEWS 01/2013 I 11

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