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01 | 2012 NEWS

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u Service & News Ideen

u Service & News Ideen für eine „kundenzentrierte Bank“ Start unseres Kooperationsprojekts mit dem ProcessLab der Frankfurt School of Finance & Management In gesättigten Märkten wie Deutschland stehen Finanzdienstleister heute vor erheblichen Problemen: Neue Wettbewerber aus dem Nichtbankenbereich drohen, den etablierten Instituten Teile der Wertschöpfungskette streitig zu machen. Zudem sind die Margen bei den meisten Produkten stark geschrumpft. Und noch viel wichtiger ist, dass sich das Verhalten der Kunden drastisch ändert. Neue Medien – insbesondere Smartphones – ermöglichen es dem Kunden, überall und jederzeit auf das attraktivste Angebot zuzugreifen. Gerade Retailbanken benötigen deshalb dringend neue, innovative Ansätze, um im Wettbewerb bestehen zu können. Traditionelle Geschäftsmodelle, die sich im Wesentlichen an althergebrachten Produkten orientieren, werden in Zukunft keine Überlebenschance haben. Stattdessen muss nach neuen Möglichkeiten der Differenzierung gesucht werden. Ein vielversprechender Ansatz ist die Entwicklung eines kundenzentrierten Geschäftsmodells. Hier wird das Produkt- und Dienstleistungsangebot konsequent aus den tatsächlichen Bedürfnissen der Kunden abgeleitet. Dazu ist es notwendig, die eigentlichen Bedürfnisse der Kunden zu identifizieren und zu verstehen. Kunden kommen nicht freiwillig zur Bank. Der eigentliche Grund für einen Kontakt mit der Bank liegt in dem Wunsch des Kunden begründet, ein Primärbedürfnis zu befriedigen. Die Bedürfnisse von Kunden spiegeln sich in sogenannten Kundenprozessen wider. Mit Kundenprozess sind alle Schritte gemeint, die ein Kunde vollzieht, um seine Bedürfnisse zu befriedigen. Prozesse von Privatkunden können beispielsweise „Altersvorsorge“, „Bau oder Kauf eines Hauses“ oder „Anschaffung eines Autos“ Elisabeth Palvölgyi ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am ProcessLab der Frankfurt School of Finance & Management. Ihr Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Spezialisierung in den Fächern „Bankwirtschaft“ und „Wirtschaftsinformatik und Neue Medien“ schloss sie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München ab. Anschließend absolvierte sie ein Trainee- Programm bei der Deutschen Bank AG in Frankfurt im Bereich „Group Technology and Operations“. Im Rahmen ihrer darauffolgenden Tätigkeiten als Business Analyst und Product Manager in den Bereichen „Cash Management Operations“ und „Global Transaction Banking“ der Deutschen Bank führte sie eine Reihe von Projekten zur Optimierung von Prozessen und zur Einführung neuartiger Zahlungsverkehrsprodukte durch. Frau Palvölgyi nimmt mit Unterstützung von msgGillardon seit Juni 2012 am Doktorandenprogramm der Frankfurt School of Finance & Management teil. Betreut wird sie von Prof. Dr. Jürgen Moormann. 50 I NEWS 01/2012

Service & News t Das Promotionsvorhaben und die Partner msgGillardon ist der Sponsor eines gerade gestarteten Forschungsprojekts, das am ProcessLab der Frankfurt School of Finance & Management durchgeführt wird. Das Projekt beschäftigt sich mit der Frage, wie sich Banken und Versicherungsunternehmen stärker auf ihre Kunden ausrichten können – mit dem Ziel, Ideen für die „kundenzentrierte Bank“ zu entwickeln. sein. Das Bedürfnis „Wohnen“ könnte der Kunde beispielsweise mit dem Prozess „Hausbau“ oder „Suche nach einer neuen Wohnung“ befriedigen. Um sein Ziel zu erreichen, muss der Kunde eine Reihe von Schritten durchlaufen, die wiederum neue, nachgelagerte Bedürfnisse nach Informationen, Produkten und Dienstleistungen mit sich bringen. Im Kundenprozess „Hausbau“ könnten solche nachgelagerten Bedürfnisse die Suche nach einem Notar, einer Finanzierung, einer Versicherung oder nach Hilfe bei der Renovierung oder Raumgestaltung sein. Sind der jeweilige Kundenprozess und der aktuelle Prozessschritt des Kunden bekannt, können Aussagen über die derzeitigen und zukünftigen Bedürfnisse des Kunden getroffen werden. Anstatt jedoch nur punktuell einzelne Bedürfnisse des Kundenprozesses mit Produkten abzudecken, kann sich die Bank als umfassender Problemlöser für den Kunden positionieren. Sie kann dem Kunden alle in seinem Prozess benötigten Produkte und Dienstleistungen aus einer Hand anbieten und sich damit als primärer Ansprechpartner etablieren. Dabei kann die Bank als Service-Integrator bzw. als Manager eines Kooperationsnetzwerks auftreten und dem Kunden sowohl eigene als auch fremde Angebote vermitteln. Das Wissen über die Prozesse ihrer Kunden kann den Banken als Quelle innovativer Ideen dienen. Die stetig steigenden Nutzerzahlen sozialer Netzwerke, gepaart mit der schnellen Verbreitung mobiler Endgeräte, zeigen beispielsweise, dass sich Facebook & Co. im alltäglichen Leben der Kunden etablieren werden. Insbesondere nachkommende Generationen werden sich ein Leben ohne ein permanent präsentes Endgerät nicht mehr vorstellen können. Auch in sozialen Netzwerken finden Kundenprozesse statt. Demzufolge bieten sie Banken vielfältige Möglichkeiten, sich in die Lebenswelt ihrer Kunden einzubringen, d. h., die Kundenprozesse dort zu bedienen, wo sie stattfinden. Die Frankfurt School of Finance & Management ist eine der führenden Business Schools in Deutschland. Sie bietet umfassende Bildungsleistungen zu Finanz- und Managementthemen an. Dazu gehören: Weiterbildungs- und Hochschulstudiengänge, offene Seminare und Trainings sowie maßgeschneiderte Bildungsangebote für Unternehmen. Forschungsprojekte und ein Promotionsprogramm auf internationalem Spitzenniveau werden genauso angeboten wie breit angelegte Weiterbildungen für junge Berufstätige, mit denen diese die Grundlagen für ihre Karrieren legen, oder Master-Studiengänge für Fachkräfte, die komplexe und anspruchsvolle Aufgaben bewältigen müssen. Forschung und Lehre finden nicht im luftleeren Raum statt, sondern im ständigen Bezug zur Praxis. Das ProcessLab ist ein Forschungscenter der Frankfurt School of Finance & Management. Im Mittelpunkt der Arbeit am ProcessLab steht das Prozessmanagement von Unternehmen der Finanzbranche. Zielsetzung ist es, auf diesem Gebiet wissenschaftliche Lösungen für praxisrelevante Fragestellungen zu erarbeiten. Dies erfolgt in Projektform in enger Kooperation mit Partnerunternehmen. Die Projekte werden im Wesentlichen im Rahmen von Dissertationen durchgeführt, die sich beispielsweise mit Fragen der Effizienzmessung, dem Process Mining oder der Simulation von Prozessen beschäftigen. Geleitet wird das ProcessLab von Prof. Dr. Jürgen Moormann. NEWS 01/2012 I 51

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