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01 | 2012 NEWS

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u Business u Kredit Um

u Business u Kredit Um jedoch mögliche Risiken rechtzeitig erkennen zu können, müssten die Prozesse optimiert werden. Dies umfasst neben modernen Rating- und Scoringverfahren vor allem die Vertriebsabläufe. Statt Quantität müsste hier stärker auf Qualität der abgeschlossenen Verträge geachtet werden. Berater können aber nur dann qualitativ höherwertige Verträge abschließen, wenn der Vertriebsdruck von ihnen genommen wird. Die Optimierung von Prozessen hat einen weiteren entscheidenden Vorteil: Kostenreduzierung. Denn durch die Maßnahmen von Basel III sind die Refinanzierungskosten für Kreditinstitute deutlich gestiegen, nicht nur für Immobiliendarlehen. Um dies aufzufangen und attraktive Konditionen anbieten zu können, sollten Banken und Sparkassen ihre Kreditprozesse deutlich effektiver gestalten. Hierzu gibt es Verfahren, mit denen die Kreditprozesskosten gesenkt und die Effektivität gesteigert werden kann. Denn wer diese Entwicklung verschläft, gerät im hart umkämpften Markt für Immobilienfinanzierungen schnell ins Hintertreffen. Dass diese Gefahr besteht, zeigt die Studie von msgGillardon und Handelsblatt deutlich. Denn es sind vor allem diejenigen Banken und Sparkassen, die sich bereits gut auf die neuen Vorgaben vorbereitet haben, die angeben, in Zukunft alternative Finanzierungsmöglichkeiten zu nutzen. Diese Institute bringen sich also bereits jetzt in Position, um mit Inkrafttreten der neuen Bestimmungen keine größeren Umstellungsschwierigkeiten zu haben. Die Auswirkungen, die das neue Regelwerk mit sich bringt, intensiv zu verfolgen, ist daher eine der wichtigsten Aufgaben in den kommenden Monaten. Denn wer den „Startschuss“ von Basel III verpasst, wird kaum noch in der Lage sein, den Vorsprung der übrigen Institute aufzuholen. Neben der Prozessoptimierung sollte dem Berater stärker als bisher die Möglichkeit gegeben werden, sich voll und ganz auf sein eigentliches Geschäft zu konzentrieren. Möglich wird dies unter anderem durch die Auslagerung von administrativen Aufgaben ins Back-End. Denn die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass Berater gegenwärtig bis zu zwei Drittel ihrer Arbeitszeit für Verwaltungsaufgaben aufbringen müssen. Hier sollte ihnen der notwendige Freiraum geschaffen werden, damit sie – bei etwa gleichbleibender Zahl der Abschlüsse – die Qualität der Verträge erhöhen können. Da somit deutlich weniger Risiken „ins Haus“ geholt werden, führt dies wiederum zu einer Verbesserung der Eigenkapitalausstattung, die den strengeren Vorgaben nach Basel III genügt. Autor Gebhard Harter Executive Business Consultant, msgGillardon AG > +49 (0) 2233 / 93927 - 6334 > gebhard.harter@msg-gillardon.de Natürlich lassen sich durch die beschriebenen Maßnahmen Risiken nicht komplett vermeiden. Deshalb sind die alternativen Formen der Immobilienfinanzierung, wie sie von den in der Studie befragten Fach- und Führungskräften angesprochen werden, durchaus sinnvoll. Nur einen Fehler sollten Kreditinstitute nicht machen: die Auswirkungen von Basel III auf die Immobilienfinanzierung zu unterschätzen bzw. sich damit nicht zu beschäftigen. 40 I NEWS 01/2012

Business t Informationstechnologie t Datenverarbeitung in Höchstgeschwindigkeit Realisierung von hochdynamischen Algorithmen auf Massendaten mit einer In-Memory-Datenbank Von Hans-Peter Keilhofer und Christian Schmitz Die tägliche Abstimmung von Geschäftsdaten (Reconciliation) stellt eine große Herausforderung für die IT-Systeme einer Bank dar, die nur mithilfe einer stark automatisierten Lösung zu bewältigen ist. Erst dies ermöglicht eine Ausweitung der Prüfungen und erhöht damit die Datenqualität beträchtlich. Kernstück des zugrunde liegenden Abstimmprozesses sind komplexe Regelwerke, mit denen der Datenbestand geprüft wird. Im konkreten Fall hatte der Fachbereich des Instituts dazu eine Regelsprache entwickelt, die das Referenzieren von Einzelfeldern der Geschäftsdaten, Aggregatsfunktionen (z. B. Summe, Durchschnitt), Gruppierungen und Toleranzen für Vergleiche zulässt. Diese Regeln werden in Microsoft Excel erfasst und können so flexibel den Veränderungen in den Geschäftsdaten, Systemen oder gesetzlichen Änderungen angepasst werden. Die Kombination aus Algorithmus, Daten und vorgegebenen Regelzeilen ergab in einem anonymen Beispielfall pro Abstimmlauf etwa 60 Mio. Datenbankabfragen, die abgesetzt werden. Zusätzlich sollten in diesem Institut zwei Abstimmläufe mit unterschiedlichen Regelwerken parallel laufen. Daher musste eine Lösung entwickelt werden, die eine solche Masse an Abfragen im vorgegebenen knappen Zeitfenster von vier Stunden verarbeiten kann. NEWS 01/2012 I 41

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