Aufrufe
vor 3 Jahren

01 | 2012 NEWS

  • Text
  • Experten
  • Banking
  • Technologie
  • Sicherheit
  • Msggillardon
  • Ikano
  • Basel
  • Anforderungen
  • Banken
  • Produkte
  • Analyse
  • Informationen
  • Operational
Emotional oder rational

u Business

u Business Wettbewerbsvorteile sichern Operational BI sorgt für schnellere, kostengünstigere Prozesse und dadurch für mehr Wettbewerbsfähigkeit von Martin Knura Jedes Jahr tauchen sowohl bei den Herstellern als auch in den Medien zahlreiche Trendthemen auf, so auch für den Bereich Business Intelligence. Eines dieser Trendthemen ist „Operational BI“ oder auch „Operational Intelligence“ genannt. Der folgende Artikel gibt einen kurzen Einblick in das Thema Operational BI und zeigt auf, inwieweit sich durch Operational BI die Wettbewerbsfähigkeit von Finanzdienstleistern steigern lässt. Was ist Operational BI? Operational BI betrifft Informationen, die nahe an der operativen Tätigkeit des Unternehmens angesiedelt sind. In der Wissenschaft existieren bereits einige Definitionsansätze, wie z. B. von Eckerson aus dem Jahr 2007: „Operational BI stellt innerhalb von Stunden oder Minuten zahlreichen Benutzern Informationen und Einblicke zur Verfügung, mit der Absicht, damit operationale oder zeitsensitive Geschäftsprozesse zu managen und zu optimieren.“ 1 Ein weiterer Ansatz stammt von Gluchowski et. al. aus dem Jahr 2009: „Operational BI bezeichnet integrierte geschäftsprozessorientierte Systeme, die mithilfe klassischer Business-Intelligence- Methoden auf der Basis zeitnaher, prozessualer Ablaufdaten und in aller Regel auch historischer, harmonisierter Daten eine Realtime- (Near-Realtime-)Unterstützung für zeitkritische Entscheidungen während des Prozessablaufs bietet.“ 2 34 I NEWS 01/2012

Business t Financial Business Intelligence t Aus den beiden vorgestellten Definitionen lassen sich drei zentrale Aspekte des Begriffs „Operational BI“ ableiten: Kundendaten erfassen Betrag ≤ 10.000 EUR Kredit genehmigen > > Informationen, > > Zeit sowie Betrag > 10.000 EUR Risikobewertung niedrig hoch > > Management und Optimierung von Geschäftsprozessen. Kredit ablehnen Grundlagen Prozesse Der zentrale Aspekt von Operational BI ist das Management von Prozessen. „Ein Prozess transformiert Input, häufig über mehrere Stufen, in Output.“ 3 Prozesse stellen somit Abläufe dar, die aus Aktivitäten und Transitionen bestehen. Die Aktivitäten werden durch Transitionen verbunden und definieren somit den Prozessablauf, wobei diese mit Bedingungen versehen werden können. Ein vereinfachtes Beispiel hierfür zeigt Abbildung 1. Der Prozessablauf besteht aus den Aktivitäten „Kundendaten erfassen“, „Risikobewertung“, „Kredit genehmigen“ und „Kredit ablehnen“ sowie vier gerichteten Transitionen, die die Aktivitäten miteinander verbinden. Diese beinhalten Bedingungen, um den Prozessablauf zu steuern. Im Beispiel wird die Risikobewertung erst ab einem Betrag von über 10.000 Euro durchgeführt und der Kredit bei einer negativen Risikobewertung abgelehnt. Abbildung 1: Vereinfachtes Prozessbeispiel Monitoring Abbildung 2: BPM-Lifecycle 4 Planning Analysis & Design Business Process Execution Implementation & Test Jede Aktivität besitzt sowohl einen definierten Input als auch Output, die in der Regel Ergebnisse beispielsweise in Form von Informationen darstellen. Zwischen den Aktivitäten kann die Information „Kreditbetrag“ fließen. In diesem Beispiel wird die Kreditbetragsinformation herangezogen, um den Prozess ab einer bestimmten Kreditsumme alternativ verlaufen zu lassen. Für die kontinuierliche Prozessoptimierung sind vor allem die Phasen „Monitoring“ und „Analyse“ relevant. Dabei werden Daten über die Prozessausführung erfasst und im Anschluss zur Analyse verwendet. Daraus lassen sich Schwachstellen identifizieren, um diese letzten Endes durch Änderungen des Prozesses zu beseitigen. Grundlagen der Prozessoptimierung Um Prozesse kontinuierlich zu verbessen, hat sich der Business- Process-Management-(BPM)-Lifecycle (siehe Abb. 2) als geeignete Methode erwiesen. Dieser besteht aus fünf Phasen: „Planung“, „Analyse & Design“, „Implementierung & Test“, „Prozessausführung“ und „Monitoring“. Diese Phasen werden kontinuierlich wiederholt. 1 Eckerson, W. (2007) Best Practices in Operational BI. Converging Analytical and Operational Processes. TDWI Research. 2 Gluchowski, P., Kemper, H., Seufert, A. (2009) Innovative Prozess-Steuerung. BI Spektrum 4 (1). 3 Schmidt, G. (2002) Prozessmanagement – Modelle und Methoden. 4 Angelehnt an: Kress, M. (2010) Intelligent Business Process Optimization for the Service Industry. NEWS 01/2012 I 35

msg

01 | 2018 public
02 | 2017 public
01 | 2017 public
02 | 2016 public
01 | 2016 public
02 | 2015 public
01 | 2015 public
01 | 2014 public
01 | 2014 msg systems study
01 | 2015 msg systems Studienband
Future Utility 2030
Lünendonk® Trendstudie
Digitale Transformation | DE
Digital Transformation | EN
DE | inscom 2014 Report
EN | inscom 2014 Report

msgGillardon

03 | 2016 NEWS
02 | 2016 NEWS
01 | 2016 NEWS
03 | 2015 NEWS
02 | 2015 NEWS
01 | 2015 NEWS
02 | 2014 NEWS
01 | 2014 NEWS
02 | 2013 NEWS
01 | 2012 NEWS
02 | 2011 NEWS
01 | 2010 NEWS
MaRisk
01 | 2017 banking insight
01 | 2015 banking insight
01 | 2014 banking insight
01 | 2013 banking insight
01 | 2012 banking insight
02 | 2011 banking insight
01 | 2011 banking insight
01 | 2010 banking insight
2016 | Seminarkatalog | Finanzen

Über msg



msg ist eine unabhängige, international agierende Unternehmensgruppe mit weltweit mehr als 6.000 Mitarbeitern. Sie bietet ein ganzheitliches Leistungsspektrum aus einfallsreicher strategischer Beratung und intelligenten, nachhaltig wertschöpfenden IT-Lösungen für die Branchen Automotive, Banking, Food, Insurance, Life Science & Healthcare, Public Sector, Telecommunications, Travel & Logistics sowie Utilities und hat in über 35 Jahren einen ausgezeichneten Ruf als Branchenspezialist erworben.

Die Bandbreite unterschiedlicher Branchen- und Themenschwerpunkte decken im Unternehmensverbund eigenständige Gesellschaften ab: Dabei bildet die msg systems ag den zentralen Kern der Unternehmensgruppe und arbeitet mit den Gesellschaften fachlich und organisatorisch eng zusammen. So werden die Kompetenzen, Erfahrungen und das Know-how aller Mitglieder zu einem ganzheitlichen Lösungsportfolio mit messbarem Mehrwert für die Kunden gebündelt. msg nimmt im Ranking der IT-Beratungs- und Systemintegrationsunternehmen in Deutschland Platz 7 ein.


© 2018 by msg systems ag - powered by yumpu Datenschutz | Impressum