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01 | 2012 NEWS

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Grenzen überwinden –

Grenzen überwinden – Teil II Produktmanagement bei Automobilbanken im Fadenkreuz neuer Geschäftsmodelle Von Dirk Berghoff, Stephan Bueren und Oliver Lukas Im ersten Teil des Artikels „Grenzen überwinden – Spartenübergreifendes Produktmanagement bei Automobilbanken“ (vgl. NEWS 01/2011) wurden die Herausforderungen beleuchtet, denen sich die automobilen Finanzdienstleister in naher Zukunft stellen müssen. Dabei wurde insbesondere die Notwendigkeit einer Flexibilisierung bei der Schnürung von Produktbündeln durch die Kombination von Finanz-, Versicherungs- und Serviceprodukten hervorgehoben. Der zweite Teil der Artikelserie „Grenzen überwinden“ befasst sich insbesondere mit dem Aspekt der zunehmenden Vernetzung von sparten- und unternehmensübergreifenden Dienstleistungen, den daraus resultierenden Angeboten und deren Auswirkungen auf einen integrierten Angebotsprozess. 24 I NEWS 01/2012

Business t Vertrieb und Kundenmanagement t In den letzten Jahrzehnten haben sich die Geschäftsmodelle der automobilen Finanzdienstleister nicht wesentlich verändert. Der zentrale Anspruch lag stets in der Bereitstellung bedarfsgerechter Leasing- und Finanzierungsangebote. Die primäre Herausforderung bisher war die Kombination der Finanzierungen oder der Leasingangebote mit Versicherungen und Serviceleistungen zur Gewinnung von Wettbewerbsvorteilen. Derzeit sehen sich Fahrzeughersteller und zugehörige Banken jedoch gänzlich neuen Herausforderungen gegenübergestellt. Globalisierung: Während in Deutschland, Japan, Großbritannien oder den USA bereits eine Marktsättigung erkennbar wird, bzw. diese schon erreicht ist, bieten etwa die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) noch enorme Wachstumspotenziale. Am Beispiel China: „Seit dem Jahr 2000 ist der chinesische Markt pro Jahr durchschnittlich um mehr als 30 Prozent gewachsen. Und ein Ende des Zuwachses – wenn er auch mit geringerer Drehzahl stattfinden wird – ist nicht abzusehen. Anfang 2011 betrug die Pkw-Dichte in der Volksrepublik gerade einmal 30. Zum Vergleich: In Deutschland kommen auf 1.000 Einwohner über 500 zugelassene Pkw, in den USA ist die Zahl noch höher.“ 1 Um in einem globalisierten Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben, resultieren für die Hersteller ständig steigende Anforderungen an Geschwindigkeit und Flexibilität der Fahrzeugentwicklung. „Die eigentliche Kunst im Entwicklungsprozess liegt [...] in der parallelen Entwicklung von neuen Fahrzeuggenerationen (Modellen und Derivaten) mit immer mehr Funktionen und Ausstattungsmöglichkeiten in immer kürzerer Zeit und der damit verbundenen, frühzeitigen Koordination aller Beteiligten. Die hohe Komplexität im Produktentstehungsprozess spiegelt sich in der Vielzahl von parallelen und seriellen Teilprozessen wider. Die Beherrschung dieser komplexen und vernetzten Prozesse befähigt die Unternehmen und ihr Netzwerk, sich im weltweiten Markt besser zu positionieren, da die Reaktion auf Kundenwünsche sehr viel schneller und effektiver erfolgen kann.“ 2 Abbildung 1: Wirtschaftsmacht der Schwellenländer, Quellen: IWF, BDI 0 Wirtschaftsmacht der Schwellenländer nimmt zu Anteil am Welt-BIP (in jeweiligen Preisen, in US-Dollar) G7 Schwellen- und Entwicklungsländer EU Asien Lateinamerika Mittlerer Osten und Nordafrika GUS Mittel- und Osteuropa Südliches Afrika 0 10 20 30 40 50 60 70 Absatz von Kraftfahrzeugen in China (Anzahl in 1.000) 20.000 15.000 10.000 5.000 Abbildung 2: Absatz von Kraftfahrzeugen in China, Quellen: CAAM, Fourin 2000 2010 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 Automobilhersteller sind somit gefordert, über ein sehr ausgeprägtes Variantenmanagement 3 möglichst viele Marktsegmente zu bedienen und dabei effiziente Verfahren zu etablieren, ohne dabei die Kosten z. B. für die Fahrzeugentwicklung zu erhöhen. 1 Jahresbericht 2012 – Verband der Automobilindustrie. 2 W. A. Günther, 2007: Neue Wege in der Automobillogistik. Springer-Verlag. 3 Variantenmanagement befasst sich mit verschiedenen Ausprägungen einer Software und hilft bei deren Strukturierung, Verwaltung und Erzeugung. NEWS 01/2012 I 25

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