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01 | 2011 NEWS

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u Business u Unternehmenssteuerung / Risikomanagement Szenario Standard Sinkender Absatz und steigende Rohstoffpreise Erwarteter Cash-Flow- 2,32 0,14 Überschuss (vor Zinsen und Steuern) Cash-Flow-at-Risk -0,1 -2,13 Tabelle 3: Ergebnisse in Mio. EUR Im Standardszenario erwirtschaftet das Unternehmen im Mittel 2,32 Mio. EUR. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent beträgt der minimale Cash-Flow-Überschuss -0,1 Mio. EUR (Defizit). Im Stressszenario kann das Unternehmen nur noch einen Cash-Flow-Überschuss von 0,14 Mio. EUR erwarten. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent fällt ein minimales Cash-Flow- Defizit von 2,13 Mio. EUR an. Um beim Eintreten eines solchen Stressfalls überleben zu können, müsste sich das Unternehmen Liquidität in Höhe von 2,13 Mio. EUR beschaffen. Cash-Flows dürfen dabei nicht mit dem operativen Ergebnis gleichgesetzt werden. Diese Kennzahlen sind für die Einschätzung der finanziellen Stärke des Unternehmens von hoher Bedeutung. Durch Simulationen lassen sich Erkenntnisse gewinnen, um Unternehmen auf bestimmte Marktsituationen vorzubereiten. Die Unternehmensführung ist sich somit den Auswirkungen von zukünftigen Marktschwankungen und Krisen bewusst. Liquiditätsreserven können rechtzeitig bereitgehalten oder Krisenpläne ausgearbeitet werden. Eine Analyse auf Quartalsebene zeigt zudem weitere Erkenntnisse auf. Beispielsweise kann das Unternehmen feststellen, wie lange es im Stressfall überlebensfähig wäre und ab welchem Quartal Cash-Flow-Defizite nicht mehr getragen werden könnten. der Geschäftsleitung prognostizierten Erwartungen trägt zu einem zielführenden Modell im integrierten Risikomanagement bei. Das vorgeschlagene Simulationsmodell reduziert die hohen Verflechtungen und die Komplexität der Märkte auf ein transparentes, schlankes und gleichzeitig repräsentatives Steuerungswerkzeug. Die Methode liefert bedeutende Erkenntnisse für die Unternehmenssteuerung, indem sich das Unternehmen frühzeitig auf bestimmte Marktsituationen vorbereiten und somit gegen Risiken absichern kann. Ansprechpartner Andreas Vogel Management Consulting, msgGillardon AG > +49 (0) 7252 / 9350 - 280 > andreas.vogel@msg-gillardon.de Fazit Die Konstruktion eines individuellen Marktmodells zeigt die Auswirkungen verschiedener Szenarien auf das betrachtete Unternehmen. Das Modell integriert endogene und exogene Faktoren und bildet Zusammenhänge ab. Die Berücksichtigung empirisch gemessener Wirkungszusammenhänge in Verbindung mit von 26 I NEWS 01/2011

Unternehmenssteuerung / Risikomanagement t Mehr als komplex Die Parametrisierung des Value-at-Risk in der Bankensteuerung von Dr. Harald Stoklossa Kreditinstitute führen auf der Basis von Vergangenheitsdaten eine risikoadjustierte, wertorientierte Bankensteuerung durch. Hierbei ist insbesondere bei der Berechnung von Risikomaßen wie dem Value-at-Risk (VaR) z. B. mittels der Modernen Historischen Simulation (MHS) eine korrekte Parametrisierung erforderlich. Der vorliegende Artikel betrachtet die komplexe Parametriesierungsproblematik aus mehreren Perspektiven. Zunächst beinhaltet die Untersuchung den kapitalmarkttheoretischen Bezug. Anschließend werden unter Verwendung des Open- Source-Systems R® mittels in der Ökonometrie fest verankerter Verfahren beispielhaft relevante Wirkungszusammenhänge aufgezeigt. Die Analysen münden u. a. in eine Handlungsempfehlung hinsichtlich der Auswahl des geeigneten, maximalen Beobachtungszeitraums zur optimierten Parametrisierung des VaR. Die Anwendung von Risikomaßen erfordert zunächst eine qualitative Definition über das relevante Risiko sowie die Auswahl des Risikomaßes. Bei der Berechnung z. B. des VaR sind innerhalb des relevanten Markts u. a. die folgenden Parameter festzulegen: Marktfaktoren, Konfidenzniveau, Haltedauer und Beobachtungszeitraum (Hartmann-Wendels, 2010). Die vorliegende Analyse umfasst die Auswahl geeigneter Parameter für die Marktfaktoren und insbesondere den Beobachtungszeitraum. Auf andere Berechnungsverfahren des VaR ist diese Untersuchung grundsätzlich übertragbar. Die risikoadjustierte Bewertung von Finanzinstrumenten erfolgt mittels Zeitreihen sowie Zinsstrukturen. Mit diesen werden u. a. Cash-Flows diskontiert. Je nach Wahl des Beobachtungszeitraums NEWS 01/2011 I 27

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